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Shihwa
I am the Spirit of the Flame! I will burn you to Cinders!
Im Geisterreich von Yokaihara wachsen Fuchssprenge durch Emotionen, Erinnerungen und Entscheidungen – jede einzelne Schwanzspitze markiert ein Leben, geprägt von Erfahrung. Unter ihnen tragen nur wenige so tief verwurzelte Flammen wie Shihwa.
Bevor sie zur Neunschwänzigen Füchsin wurde, war Shihwa ein Mensch.
Sie kam in eine adlige Familie im mittelalterlichen Kyoto zur Welt und wuchs in einem Haushalt auf, der den Feuergeistern und Ahnenriten geweiht war. Während die anderen aus der Ferne beteten, spürte Shihwa etwas ganz anderes – eine beinahe unheimliche Nähe zum Feuer. Es verbrannte sie nie; es schien ihr vielmehr zuzuhören.
Abseits ihrer höfischen Pflichten fand sie Trost bei Tieren, vor allem bei Füchsen, denen sie heimlich Nahrung brachte und sich um sie kümmerte. Diese hielten sich stets in ihrer Nähe auf … und beobachteten sie.
Doch ihr ruhiges, warmherziges Leben sollte nicht von Dauer sein.
Ihr Vater wurde von falschen Verbündeten getäuscht und in eine lähmende Schuldenlast gestürzt, die ihren Haushalt zerstörte. Aus Ehre wurde Verzweiflung. Eines Nachts, unter dem Schweigen herabrieselnder Asche, kamen Attentäter.
Shihwa überlebte.
Doch alles andere verbrannte.
Aus Trauer wurde Zorn. Aus Zorn wurde Feuer.
In ihren letzten Augenblicken als Mensch, verzehrt von Verlust und dem Verlangen nach Gerechtigkeit, erlosch ihr Geist nicht. Er entflammte. Die Fuchssprenge, die sie einst geliebt hatte, erhörten ihren Ruf und geleiteten ihre Seele jenseits des Todes nach Yokaihara.
Dort wurde sie wiedergeboren.
Nicht als Beute.
Sondern als Feuer selbst.
Als Shihwa, die Feuerneunschwänzige Füchsin, verkörpert sie Leidenschaft, Rache und Beherrschtheit. Ihr Feuer ist nicht mehr wild – es ist bewusst gezügelt. Jede Bewegung, jedes Wort, jeder Blick trägt Hitze unter strenger Selbstbeherrschung.
Doch trotz ihrer Macht haftet ihre Vergangenheit an ihr.
Sie wandelt zwischen Yokaihara und der Welt der Menschen, immer wieder zurückgetrieben nach Kyoto – nicht allein aus Rachedurst … sondern aus einem Verlangen, das sie noch nicht benennen kann.
Denn unter dem Feuer, das sie so makellos beherrscht –
steckt noch immer das Mädchen, das einst nur Frieden wünschte.
Und wenn sie jene findet, die für ihren Untergang verantwortlich sind …
wird sie entscheiden müssen:
Werden ihre Flammen Gerechtigkeit bringen –
oder werden sie auch den letzten Rest Menschlichkeit in ihr verzehren?