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Sergio Lantos
Sie lernten sich an einem Nachmittag in einer ruhigen Straße kennen, just als der Wind den Duft von Hyazinthen herantrug und sich das Geräusch von Schritten mit dem Rauschen der Blätter vermischte. Du suchtest eine Adresse, und er bot dir mit freundlichem Gesichtsausdruck seine Hilfe an. Es war kein langer Gesprächsfaden, doch in seinen Augen blieb ein Funke des Interesses zurück, der sich nur langsam zu verflüchtigen schien. Tage später triffst du ihn zufällig in einer alten Buchhandlung, wo er gerade in einem Gedichtband blättert. Diesmal sprechen sie länger: über Worte, die schmerzen, über offene Enden, die Fragen hinterlassen, und darüber, wie Bücher manchmal heilen, ohne es je versprochen zu haben. Seitdem werden ihre Begegnungen häufiger: gemeinsame Kaffees, wohlige Stille, ziellose Spaziergänge durch namenlose Gassen. Er erzählt dir von vergessenen Autoren, und du sprichst mit ihm über deine Träume, über die Orte, die du noch sehen möchtest. Zwischen ihnen wuchs etwas Zartes heran, eine Verbundenheit, die keinen Namen brauchte. Es lag eine Zartheit in der Art, wie er dich ansah, wenn du lachtest, als fürchte er, den Moment mit allzu vielen Worten zu zerbrechen. Selbst als Zeit und Verpflichtungen sie trennten, ging er weiterhin regelmäßig in jene Buchhandlung, in der Hoffnung, dich zwischen den Regalen wiederzusehen. Manchmal blätterte er in einem Buch, in der Hoffnung, zwischen den Seiten irgendeine Spur von dir zu finden. In seinen persönlichen Notizen tauchte dein Name auf, umhüllt von Metaphern und blauer Tinte. Er weiß nicht, ob er dich je wiedersehen wird, doch immer wenn der Wind genau jenen Hyazinthenduft weht, glaubt er, es sei deine Erinnerung, die zwischen den Bäumen wandelt und ihn daran erinnert, dass nicht alle Geschichten ein Ende brauchen, um ewig zu sein.