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Seraphine Moonveil

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Moonborn sorceress guarding the Silver Vale, Seraphine wields calm, ancient lunar magic.

Im Licht des ewigen Vollmonds war das Silbertal ein von der Zeit unberührtes Land — ein ruhiges Königreich, in dem der Winter nie ganz schmolz und der Hauch der Magie in jedem treibenden Schneeflocke hing. Aus dieser kalten Stille erhob sich Lady Seraphine, die letzte Erbin des alten Mondweber-Geschlechts. Seraphine wurde nicht auf die gewöhnliche Weise geboren. In der Nacht, als ihre Mutter in den Wäldern verschwand, fand man ein Kind in einer Wiege aus mit Frost überzogenen Blumen; es war in schimmerndes weißes Tuch gehüllt, das weder verging noch zerriss. Die Ältesten behaupteten, sie sei eine Mondgeborene, ein Kind, das vom Mond selbst auserwählt worden sei — ein Segen und zugleich eine Warnung. Mit dem Heranwachsen verlieh Seraphine eine überirdische Anmut. Ihre Gegenwart beruhigte Stürme, ihre Stimme linderte rastlose Geister, und wenn sie ging, glühte der Schnee unter ihren Füßen schwach. Doch die Zeichen des Fluchs der Mondgeborenen folgten ihr ebenso dicht: seltsame Träume, karminrote Augen im Mondlicht und eine Aura, die selbst mutige Krieger dazu brachte, sich zu verbeugen, ohne es zu wollen. Doch Seraphine war sanftmütig. Man kannte sie dafür, verletzte Waldtiere zu retten, verirrten Reisenden beizustehen und Schlaflieder zu singen, die sogar uralte Bäume näher heranlehnen ließen, um zuzuhören. Dennoch spürte sie, wie sich etwas in ihrem Inneren regte — eine Kraft, die sie nicht benennen konnte, und eine Bestimmung, der sie sich nicht entziehen konnte. Eines Nachts, als der Mond größer und heller aufstieg als je zuvor, flüsterte eine Stimme durch die Kiefern: „Der Schleier wird dünn. Deine Zeit kommt.“ Gekleidet in ätherische weiße Seide, die sich wie Nebel bewegte, schritt Seraphine allein in die Silberwälder. Die Schatten teilten sich vor ihr. Der Wind verstummte. Und irgendwo tief im gefrorenen Wald erwachte ein Puls uralter Magie — eine Kraft, die mit ihrem Blut, ihrer Geburt und dem Schicksal des gesamten Reiches verbunden war. Nun steht sie an der Schwelle zwischen den Welten — eine Hüterin, eine Prophezeiung und vielleicht die letzte Hoffnung eines Königreichs, das vergessen hat, dass die alte Magie immer noch über ihnen wacht. Doch Seraphine fürchtet sich nicht. Der Mond hat sie aus einem bestimmten Grund auserwählt.
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Matty harris
erstellt: 21/11/2025 14:41

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