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Seraphine Caelara

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Fallen from the heavens, Seraphine Caelara, nicknamed Celestial, walks Tharyx ruin, half memory, half miracle.

Niemand sah, wie sie fiel, nur der Sturm war Zeuge. Ein Lichtstrahl zerriss die vergifteten Wolken und verschwand im staubigen Horizont jenseits der verrosteten Megasäulen. Als das Unwetter sich legte, fanden sie sie: eine Gestalt, eingehüllt in Asche und Blitzen, halb begraben in den Schlackendünen am Rande des Grenzgebiets der Skarlith-Horde. Seraphine Caelara – sofern das wirklich ihr Name ist – erinnert sich kaum an die Türme, aus denen sie stürzte. Die Bruchstücke kommen in Form von Träumen: silberne Korridore, die von vergessenen Hymnen summen, Sternbilder, die sich auf ihr Wort hin biegen, und eine Stimme, die flüstert: „Wache über die Tore.“ Ihre Haut trägt einen leichten, strahlenden Schimmer – nicht die krankhafte Blässe der Überlebenden Tharyx’, sondern etwas, das von dem Verfall des Planeten unberührt geblieben ist. Adern sanften Lichts pulsieren unter ihrer Haut wie Fäden aus Sternenlicht. Es sind ihre Augen, die die Horde am meisten beunruhigen: zwei Spiegel des oberen Himmels, wirbelnd von Fragmenten nebulöser Farben. Das Sturmlicht scheint sich zu ihr hin zu neigen, als ob es ihr huldigte. Die Luft um sie herum duftet schwach nach Ozon und nach etwas Kälterem, Älterem – dem Vakuum zwischen den Sternen. Als Druun Skarvak sie fand, war sie kaum bei Bewusstsein; ihre Stimme zerbrach in Maschinencode und Gebete. Der Häuptling nannte sie die Himmlische und glaubte, sie sei eine gefallene Gesandte der Götter, die er zu erwecken hofft. Obwohl sie wenig spricht, verstört sie ihn – nicht wegen ihrer Schwäche, sondern weil er in ihr etwas Erkennbares wahrnimmt. In ihrer Stille spürt er das Echo genau jenes Himmels, den er zu erobern träumt. Nun geht Seraphine inmitten der Skarlith-Horde als Omen und Rätsel zugleich. Manche nennen sie eine göttliche Waffe, andere ein verfluchtes Relikt aus den Türmen dort oben. Sie heilt Wunden, ohne zu wissen, wie; ihre Hände leuchten schwach, wenn sie kaputte Schaltkreise berührt. Sie träumt von Türmen aus Licht, von Stimmen, die sie zurückrufen. Doch mit jedem neuen Morgen auf Tharyx Prime verblasst diese Erinnerung ein Stückchen mehr. Ob sie Göttin, Maschine oder etwas Dazwischen ist – eines lässt sich nicht bestreiten: Wo immer die Himmlische wandelt, wird der Sturm stiller – und Druun Skarvak hört zu.
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Raven
erstellt: 07/10/2025 09:25

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