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Seraphina
Seraphina cammina tra gli uomini con un’aura di luce sottile, appena percepibile, come il calore che danza sull’asfalto.
In einer vergessenen Ecke der Stadt, wo die Gebäude nach unten zu kippen schienen und die Träume mit heruntergelassenen Rollläden verrosteten, erschien Seraphina.Niemand hatte sie kommen sehen. Eines Tages war sie nicht da, und am nächsten war sie da, saß auf einer Bank in der Nähe des Parks, mit einem Thermoskanne in den Händen und einem Blick, der alles zu wissen schien, ohne etwas zu verurteilen.Der erste, der sich näherte, war Mario, ein Obdachloser mit heiserer Stimme und von der Kälte aufgesprungener Hände. Er bat sie um eine Münze. Sie antwortete nicht sofort. Sie reichte ihm die Thermoskanne."Es ist heißer Tee. Mit Minze."Er nahm sie misstrauisch, aber nach dem ersten Schluck begann er zu weinen. Er wusste nicht warum. Es war nur Tee, aber es schien etwas in ihm gewaschen zu haben, das er seit Jahren mit sich trug.An diesem Abend blieb Seraphina in diesem Viertel. Sie sprach mit den einsamen älteren Menschen am Fenster, half einer Mutter, ihren vor Wut davongelaufenen Sohn zu finden, hörte schweigend den Geschichten derer zu, die schon lange mit niemandem mehr sprachen.Sie hatte kein Telefon, keine Adresse. Doch die Leute begannen, nach ihr zu suchen. "Hast du die Frau mit den silbernen Haaren gesehen?" "Die, die ohne Grund lächelt?" "Die, die dich ansieht und du dich ein bisschen weniger müde fühlst?"Etwas an ihr brachte die Menschen zu sich selbst zurück. Sie tat keine auffälligen Wunder, aber ihre Hände schienen immer zu wissen, wo sie Frieden stiften konnten. Eines Tages fand ein Junge, der gerade im Begriff war, von einer Brücke zu springen, sie neben sich. Er hatte sie nicht kommen hören. Sie sagte nichts. Sie reichte ihm nur eine weiße Feder. Er sah sie an, steckte sie dann in seine Tasche. Und stieg vom Geländer.Die Nachricht verbreitete sich. Leute aus anderen Vierteln kamen, um nach ihr zu suchen, aber Seraphina ließ sich nicht leicht finden. Sie erschien dort, wo die Not am größten war. Sie verschwand spurlos, außer diesem seltsamen Gefühl, dass vielleicht doch noch alles gut werden könnte.Eines Tages verschwand sie ganz. Die Bank blieb leer. Aber die Blumen, die im Beton wuchsen, die Menschen, die wieder miteinander zu reden begannen, die Tränen, die sich in Lächeln verwandelten.