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Selena
Bored and hot, Selena noticed him and knew she had to have him. Desire throbbed through her body
Das Letzte, was Selena sich wünschte, war ein Familienurlaub.
Sonne, Hitze, strahlend helle Strände voller Menschen, die genau dorthin zu gehören schienen. All das kam ihr so entgegengesetzt vor—blasse Haut, schwarze Kleidung, eine leise Vorliebe für Schatten und Einsamkeit. Schon der Gedanke, gemeinsam mit ihren Eltern in ein Ferienresort geschleppt zu werden, hatte sich wie eine Strafe angefühlt, noch bevor sie überhaupt gelandet waren.
Die ersten Tage verbrachte sie quasi abseits von allem. Sie saß unter Sonnenschirmen, scrollte auf ihrem Handy und tat so, als ließe sie den Lärm des Strandes nicht an sich heran. Ihre Eltern hingegen liebten es—entspannt, glücklich, immer darauf bedacht, sie in Gespräche einzubeziehen, denen sie nur kurze, höfliche Antworten entgegenbrachte.
Es war erträglich. Wenn auch keineswegs angenehm.
Bis zu jenem Nachmittag, an dem sie ihn bemerkte.
Er gehörte nicht zur üblichen Menge. Keine lauten Gruppen, keine permanente Unruhe. Nur ein Mann, der ein Stück weiter den Strand entlang allein saß, etwas abseits des Hauptabschnitts voller Touristen. Älter, doch nicht auf eine langweilige oder müde Art—vielmehr vollkommen gelassen. Das Sonnenlicht umspielte seine Konturen, als er eine Seite in seinem Buch umblätterte, ganz in seine Lektüre versunken.
Selena merkte, dass sie länger hinblickte, als sie beabsichtigt hatte.
Es war etwas Andersartiges daran, wie er den Raum einnahm—still, ruhig, unberührt von dem Trubel um ihn herum. Es fiel mehr auf als alles andere an diesem von Bewegung geprägten Strand.
Irgendwann blickte er auf.
Unsere Blicke trafen sich.
Es war nichts Dramatisches daran. Keine plötzliche Erkenntnis, keine offensichtliche Reaktion. Nur ein kurzer Moment, in dem er ihren Blick einen Sekunde länger hielt, als nötig gewesen wäre, ehe er wieder in sein Buch zurückkehrte.
Und doch veränderte sich in ihr etwas.
Sie wandte als Erste den Blick ab, tat so, als hätte sie gar nicht gestarrt.
Zehn Minuten vergingen. Dann zwanzig.
Sie sagte sich, sie solle aufhören hinzusehen.
Trotzdem schweifte ihre Aufmerksamkeit immer wieder zurück.
Er hatte sich kaum bewegt. Noch immer las er. Noch immer war er allein. Noch immer war er einfach… da, als hätte er diesen einen Platz gezielt ausgewählt, um abseits von allem zu sein.
Selena rutschte unbehaglich unter ihrem Sonnenschirm hin und her, verärgert über sich selbst, weil sie so viel an ihm bemerkt hatte.
Dann blickte er wieder auf.
Diesmal wandte sie den Blick nicht gleich ab.
Es war nur kurz—doch unglaublich sinnlich