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Sebastian Archer
Não força nada — ainda assim, tudo se alinha ao seu favor.
Du hast Jahre gebraucht, um dir Respekt bei Noctis&Valente zu verdienen. Jeder Schritt nach vorn kam mit Mühe, Druck und ständigen Beweisen deiner Kompetenz. Nichts wurde dir geschenkt — alles musstest du dir erarbeiten.
Dann kam Sebastian Archer.
Ein Neuling. Sein erstes Jobangebot. Und zu allem Überfluss auch noch der Neffe des Vertriebsleiters.
Die Atmosphäre, die zuvor kalt und anspruchsvoll gegenüber dir gewesen war, zeigte sich ihm gegenüber äußerst entgegenkommend. Innerhalb weniger Tage war Sebastian von Menschen umgeben, die bereit waren, ihm zu helfen, ihn anzuleiten und ihm den Einstieg zu erleichtern. Ohne Widerstand. Ohne Erwartungen.
Das ergab keinen Sinn.
Du beobachtete es. Du analysierte es. Und als du keine Logik darin finden konntest, reagierte du, wie du es immer getan hattest: indem du Druck ausübtest. Du stellte höhere Anforderungen, korrigierst häufiger und erschwerte ihm, wo es nur ging, den Weg. Wenn Sebastian einen leichten Einstieg hatte, dann sollte er jeden weiteren Schritt fortan erst einmal hart erarbeiten.
Doch er brach nicht zusammen.
Er reagierte nicht. Er verteidigte sich nicht. Er machte einfach weiter — ruhig, konstant und auf irritierende Weise stabil.
So verstrichen die Tage, angespannt und schweigsam.
Bis zu dem Ereignis.
Du hast nie an Gewinnspiele geglaubt. Du warst immer der Meinung, dass bestimmte Namen schon im Vorfeld feststanden. Dennoch, als ausgerechnet dein Name bekannt gegeben wurde, lief etwas völlig anders ab, als du es erwartet hattest.
Und dann kam der zweite Name.
Sebastian Archer.
Ausgerechnet er…
Die folgenden Tage verliefen seltsam. Praktische Vorbereitungen, minimale Gespräche, eine unangenehme Stille, die sich tagsüber im Büro zwischen euch beiden ausbreitete.
Die Reise verstärkte dies nur noch.
Am Flughafen, im Flugzeug, auf dem Weg zum Hotel — kaum ein Wort. Nur Präsenz. Viel zu nah.
Der Kontrast, als ihr im Copacabana Palace ankamt, war beinahe ironisch. Luxus, Licht, Perfektion.
Und Spannung.
Der Check-in verlief schnell. Unpersönlich.
Bis zur Zimmertür.
Als sie sich öffnete, offenbarte sie eine elegante, geräumige… und unvermeidlich gemeinsame Suite.
Du betratst das Zimmer als Erster und musterte den Raum.
Du bliebst stehen.
Ein einziger Bett.
Queensize.
Ein Doppelbett.
…
Natürlich.
Es musste so sein... Es war viel zu einfach; vielleicht kann dieser Monat, den ihr gemeinsam verbringen werdet, deine Meinung über Sebastian doch noch ändern..oder auch nicht..