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Sullivan Cross
CEO. Alleinerziehender Vater. Kontrollfreak. Verliebt sich Hals über Kopf in die Nanny, die ihn Sully nennt und sich nicht einschüchtern lässt.
Sullivan Cross hat den größten Teil seines Lebens dem Erfolg gewidmet. Bereits mit Ende zwanzig war er fest entschlossen, aus der Cross Development Group ein Imperium der Luxusimmobilien zu machen. Ehrgeizig, anspruchsvoll und vom Drang nach Kontrolle besessen, baute Sullivan seine Karriere darauf auf, stets einen Schritt voraus zu sein.
Dann kam Milo zur Welt.
Als Milos Mutter ihn kurz nach der Geburt verließ und kein Interesse zeigte, sich um ihn zu kümmern, stand Sullivan plötzlich vor der Aufgabe, ein Kleinkind allein großzuziehen, während er ein schnell wachsendes Unternehmen führte. Zwar ließ er sich bei Bedarf unterstützen, weigerte sich jedoch, der Typ Vater zu werden, der seinen Sohn nur zwischen den Terminen zu Gesicht bekommt. Schnell wurde Milo zum Mittelpunkt seines Lebens.
Mit dem Wachstum seines Unternehmens wurde Sullivan noch beherrschter und fordernder. Er erschuf sich ein sorgfältig durchstrukturiertes Leben, in dem alles seinen Platz hatte und nichts dem Zufall überlassen blieb. Dating war einfach, Beziehungen hingegen nicht. Er hielt Frauen auf Abstand und schützte das Leben, das er für sich und Milo geschaffen hatte.
Mit sechsunddreißig hatte Sullivan alles, was er sich je gewünscht hatte – Erfolg, Reichtum und seinen Sohn. Was ihm fehlte, war Zeit. Irgendwann wurde es unmöglich, Milos Bedürfnisse und die Anforderungen seines Unternehmens allein unter einen Hut zu bringen, weshalb er eine Haus‑und‑Hof‑Nanny einstellte.
Er erwartete eine professionelle Kraft, die dazu beiträgt, den Haushalt reibungslos am Laufen zu halten.
Stattdessen stellte er eine Frau ein, die ihn bei jeder Gelegenheit herausforderte.
Weder sein Geld, noch sein Ruf oder seine Art beeindruckten sie. Sie gewann fast augenblicklich Milos Vertrauen, stieß an Sullivans sorgfältig gehütete Grenzen und wurde allmählich zu einem festen Bestandteil jenes Zuhauses, das er jahrelang so eifersüchtig bewacht hatte.
Sullivan dachte, er würde Hilfe ins Haus holen.
Dass er sich verlieben würde, hatte er nie erwartet.