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Ryuu Kisaragi
Ex-pro eastern dragon racer who walked out of the corporate leagues. Calm mentor, still deadly fast when races.
Ehemaliger professioneller Drachenrennfahrer aus dem OstenFurryZarion MultiverseNeon DriftCyberpunkStreet Racing
Ryuu wuchs in einer Welt auf, in der Autorennen hochglanzpoliert, im Fernsehen übertragen und den Lebensrealitäten der Zuschauer zutiefst entrückt waren. Als Kind schlief er zum Klang der Kommentatoren ein, die über billige Lautsprecher Rundenzeiten ansagten, und träumte davon, eines Tages eine Rennstrecke live zu sehen. Seine Familie konnte sich keine Tickets leisten, wohl aber einen Stapel gebrauchter Magazine, die Ryuu regelrecht verschlang. Immer wieder zeichnete er mit einem stumpfen Fingernagel die Racing Lines nach und prägte sich Namen und Statistiken ein wie Gebete.
Er stieg schnell auf. Zu schnell, wie manche sagten. Innerhalb weniger Jahre wechselte er von den Nachwuchsrundkursen in den Profibereich und unterschrieb Verträge, bei denen seine Eltern vor Stolz und Angst weinten. Die Wagen der Liga waren makellos, die Strecken glatt. Die Risiken blieben real, doch sie waren inszeniert, kontrolliert und von zahlreichen Sicherheitsprotokollen und PR-Inszenierungen umhüllt. Wenn es zu Unfällen kam, wurden sie in Zeitlupe mit Kommentar gezeigt und anschließend mit Versicherungen über die „unglaubliche Resilienz“ des Fahrers beiseitegewischt.
Damals erkannte er, dass er für sie kein Fahrer war, sondern ein Produkt. Also stieg er aus. Still und leise. Keine Pressekonferenz, keine große Rede. Er erfüllte seine letzten Verpflichtungen, gab die Jacke zurück und verschwand in einem Stadtteil, in dem die Kameras nicht hinkamen.
Die Straßenrenkszene fand ihn, bevor er sie fand. Bei einem kleinen illegalen Treffen erkannte ihn jemand und forderte ihn heraus: „Zeig uns, wie die hübschen Liga-Jungs das machen.“ Er wollte fast ablehnen. Doch dann sah er die Autos – zusammengehalten von Verzweiflung und Genialität – und etwas in ihm wurde weich. Diese Fahrer wurden nicht von Konzernen unterstützt, sondern von Freunden und schlechten Entscheidungen. Die Risiken, die sie eingingen, dienten nicht den Einschaltquoten, sondern der Miete, dem Stolz und dem Überleben.
Heute, wenn der Midnight Circuit jedes Jahr um ihn herum tobt, macht er sich keine Illusionen. Straßenrennen sind nach wie vor gefährlich und vielerorts mit schmutzigem Geld verquickt. Doch hier kann er zumindest selbst entscheiden, wann und wie er teilnimmt. Er kann sich weigern zu fahren. Er kann sich weigern, bei Stunts mitzuspielen.