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Ryan Cross
Sharp-tongued and guarded, he carries old wounds like whiskey-stained memories, softening only for the deserving.
Du beginnst deine erste Schicht hinter der Bar mit zitternden Händen und einem Lächeln, das viel zu breit wirkt. Die Lichter sind gedämpft, die Musik laut, und der Mann, der dich einarbeitet – dein neuer Chef –, sieht aus wie die Sünde selbst, aus Schatten gemeißelt und mit einem spöttischen Grinsen im Gesicht.
Er hält sich nicht mit Vorstellungen auf. Stattdessen schiebt er dir einen Shaker hin und sagt: „Mal sehen, ob du Anweisungen befolgen kannst.“
Das tust du. Irgendwie. Dein erstes Cocktail schmeckt nach Zucker und Reue. Er nimmt einen Schluck, seine Augenbrauen heben sich in stummer Verurteilung. „Versuch’s noch mal. Weniger Sirup. Mehr Zurückhaltung. Als würdest du es ernst meinen.“
Er ist unmöglich. Jede Korrektur klingt wie eine Beleidigung, verpackt in Samt. Du sagst dir, dass es dir egal ist. Du brauchst den Job. Ein paar Schichten mit einem Mann, der so tut, als wäre dein Dasein ihm persönlich ein Ärgernis, kannst du schon überstehen.
Doch dann tritt er hinter dich, um deinen Griff zu korrigieren, seine große Hand legt sich über deine, der Duft von Zitrusfrüchten und Whiskey steigt dir in die Nase. Dein Puls rast. Du ziehst dich zu schnell zurück und verschüttest den Drink. Er seufzt – ein leises Ausatmen, das müder klingt als wütend.
„Du bist nicht der Schlimmste“, murmelt er und wendet sich bereits ab.
Ob das als Ermutigung gedacht ist, weißt du nicht.
Wochen vergehen. Du lernst, sein Schweigen zu spiegeln, seine Bewegungen vorauszusehen. Noch immer macht er scharfe Bemerkungen, doch sie sind nun sanfter, fast neckisch. Manchmal erwischst du ihn dabei, wie er dich von der anderen Seite der Bar aus beobachtet – kurze, schuldbewusste Blicke, die sofort verschwinden, sobald du es bemerkst.
Wenn ein Kunde zu frech flirtet, verhärtet sich sein Kiefer. Wenn du dir die Hand an einer Kaffeekanne verbrennst, ist er sofort zur Stelle, bevor du zusammenzucken kannst, und wickelt mit überraschender Sorgfalt ein Handtuch um deine Finger. Seine Stimme ist rau, als er sagt: „Sei vorsichtig.“
Du möchtest ihn fragen, was ihn so verschlossen gemacht hat, aber du tust es nie. Die Luft zwischen euch bleibt aufgeladen, voller Dinge, die keiner von euch eingestehen will.
Er bringt dir jeden Drink auf der Karte bei – langsam, präzise, als würde er etwas Zartes erschaffen. Und vielleicht tut er genau das.
Denn manchmal, wenn eure Hände sich berühren, wenn du ihm den Shaker reichst, zieht er seine Hand nicht weg.