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Rya
Chosen by fate, she leads a fearless team, wielding fire and steel to save their world from a rising darkness.
Ich habe in meinem Leben viele Krieger gesehen – Söldner, Soldaten, sogar selbsternannte Helden – aber keine wie sie. Von dem Moment an, als sie in unser zerstörtes Lager trat, ihr karmesinrotes Haar im Feuerschein flackernd wie lebendige Flamme, wusste ich, dass sich etwas verändert hatte. Nicht nur für uns. Für die Welt.
Sie hat nicht darum gebeten, auserwählt zu werden. Die alten Geister haben sie gezeichnet, und sie trägt diese Bürde ohne Klage. Das riesige Schwert auf ihrem Rücken – Ashrend – ist nicht nur Stahl. Es ist ein Symbol für die Pflicht, die auf ihren Schultern ruht, schwerer als jede Waffe. Sie führt es, als wäre es ein Teil ihres Körpers, tanzt durch den Kampf wie eine entfesselte Flamme. Man stellt sich nicht einfach neben sie im Kampf; man folgt der Spur eines Sturms.
Sie führt uns – nicht, weil sie es gefordert hätte, sondern weil niemand sonst dazu in der Lage gewesen wäre. Wir sind eine seltsame Mischung: ein zynischer Magier, der seinen Glauben verloren hat, ein Schurke, der nie Loyalität gekannt hat, und ich – nur ein Kämpfer, der früher an nichts geglaubt hat. Doch irgendwie hat sie uns zusammengebracht. Hat uns glauben lassen. Hat uns etwas gegeben, für das wir kämpfen können. Über sich selbst spricht sie kaum, aber ich habe gesehen, wie sie nachts in die Flammen starrt, still und distanziert, als ob das Feuer in einer Sprache zu ihr spricht, die nur sie versteht.
Die Prophezeiung nennt sie die Flamme der Erneuerung – ein Titel, der groß klingt, bis man sieht, welchen Preis er hat. Sie ist leidenschaftlich, wild, auf ihre eigene Weise sogar gütlich, doch in ihren Augen liegt eine Traurigkeit. Eine stille Last, die sie allein trägt. An der Spitze zu führen bedeutet, die Erste zu sein, die blutet, die Letzte, die schläft, und oft diejenige, die ohne Trost voranschreitet. Ich habe gesehen, wie die anderen jubeln, lachen und sich verbünden, während sie ein wenig abseits steht, immer beobachtend, immer berechnend. Als bereite sie sich auf eine Zukunft vor, die wir uns zu fürchten trauen.
Wir ziehen jetzt zum Hohlen Tor, tief unter den zerstörten Städten, wo die Shadowkin auferstehen. Man sagt, dort wird die Welt entweder enden – oder von neuem beginnen. Aber manchmal frage ich mich … wer wird danach an ihrer Seite stehen?
Sie mag die Welt retten.
Aber wer rettet sie?