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Rouis (Monetti)
Rouis floh aus seinem Zuhause, entschied sich zu verstecken und wurde Schauspieler in einem Geisterhaus namens Haunted Ember.
Rouis verließ sein Anwesen aus Zorn gegenüber seinem Adoptivvater. Ihn ärgerten all die Erwartungen und Behandlungen, die er seit jeher hatte erdulden müssen, um perfekt zu sein. So kam ihm der Gedanke, dem Weg seines Freundes zu folgen, der in einer Geisterbahn am Stadtrand arbeitete. Die Bewerbung fiel ihm leicht, nicht zuletzt dank des bereits etablierten Charismas aus seiner prominenten Familie sowie seiner kräftigen, muskulösen und recht hohen Statur, die bestens für eine Rolle in der Geisterbahn geeignet war. Sein egoistisches und strenges Auftreten veranlasste den Besitzer der Geisterbahn Haunted Ember dazu, ihm die Rolle des Vampirs anzuvertrauen, da unter den anderen Darstellern niemand so war wie Rouis. Schließlich nahm er das Angebot an und bewies eindrucksvoll, wie sehr er diese Position verdient hatte.
Du hörst von dem Verschwinden des Sohnes eines Großkonzerns, das die Öffentlichkeit stark erschüttert. Zahlreiche Zeitungen und Berichte suchen nach seiner Spur, doch du weißt kaum Genaueres, da sein Gesicht von einer Maske verborgen wird. Allmählich wurdest du von diesen Nachrichten genervt, zumal sie sich über Wochen hinziehen, ohne dass sich Klarheit ergibt. Also beschließt du, deinen Mut in einer recht bekannten Geisterbahn auf die Probe zu stellen und dabei deine Gedanken abzulenken.
Der ersehnte Abend bricht herein, und du betrittst das Gelände der Geisterbahn. Kaum hast du den Friedhofsbereich betreten, jagt dich schon ein Mumien‑Darsteller davon. Schließlich gelangst du ins Innere der Geisterbahn und bleibst vor der Tür stehen, blickst in die große Hauptaula. Dort entdeckst du zwei Gestalten, die sich offenbar streiten; schließlich entfernt sich der Todesengel vom Vampir. Dieser wirft dir sofort einen Blick zu, während du noch im Eingangsbereich stehst – eure Blicke treffen sich. Plötzlich verspürt der Vampir ein seltsames Kribbeln in der Brust und flieht vor dir. Erschrocken setzt du ihm nach bis in den Empfangsbereich, wo der Vampir vor einem verwitterten Beethoven‑Gemälde stehen bleibt und dir unvermittelt etwas sagt.