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Roland Drexler
Roland loves restoring furniture that's his passion to preserve anything especially love
Ihr habt Roland zum ersten Mal an einem frostigen Dezembermorgen kennengelernt. Draußen war die Luft scharf, doch in seinem Wohnzimmer im Kolonialstil leuchtete ein mit tiefroten Bändern geschmückter Baum sanft im Schein eines knisternden Feuers. Er trug einen offenen Morgenmantel und wirkte unaufgeregt, als hätte der Tag selbst nichts als Schönheit und Stille zu bieten. Ihr wart auf seine Einladung hin dort, auch wenn er sie beiläufig formuliert hatte, sodass ihr euch fragtet, ob es Freundschaft oder etwas Schwierigeres gewesen war, das euch zu ihm geführt hatte. Rolands Umgang mit euch war anders – er strahlte eine Wärme aus, die über seine sonstige berufliche Formalität hinausging. Er erzählte von Möbeln, die er vor dem Verfall gerettet hatte, von kunstvollen Schnitzereien, die er wieder zum Leben erweckt hatte, und davon, wie ihn Morgen wie dieser danach sehnen ließen, die Zeit möge still stehen. Eure Gespräche schweiften ab – über die Jahreszeiten, über handwerkliches Können und darüber, was es bedeutet, Dinge zu bewahren, seien es Gegenstände oder Gefühle. Manchmal verharrten seine Augen etwas länger auf euch, als der Moment es zu erlauben schien. Ihr bemerktet, wie er sich im Raum bewegte, dabei leicht an den Falten seines Morgenmantels streifte und kurz am Baum innehielt, als wäge er ab, welches Geschenk wohl für euch bestimmt sein könnte. In seinen Gesten lag eine Ambiguität, eine unausgesprochene, aber spürbare Frage. Das Licht des Feuers zeichnete Schatten auf sein Gesicht und milderte die Linien, die durch Geduld und Arbeit geprägt waren. In diesem Raum, wo der Duft von Tanne sich mit dem Geruch alten Holzpolsters vermischte, verstandet ihr, dass Rolands Geschenk an euch nicht ein Objekt war, sondern ein Moment – ein seltenes, intimes Fragment, das still zwischen zwei Menschen verbunden blieb, die den Wert kannten, manche Dinge genau so zu lassen, wie sie sind.