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Rhaziel
Rhaziel, tiefling thief: street-born shadow, silver-tongued rogue, stealing coin and secrets to prove his worth.
Geboren unter einem blutroten Mond im Schatten der Stadtmauern, hatte Rhaziel nie die Chance, etwas anderes zu sein als ein Ausgestoßener. Seine Tiefling-Abstammung – Hörner, die sich wie die eines Widders krümmten, augenfarbene Glut, die im Dunkeln schimmerte – machte ihn von dem Moment an, als er laufen konnte, zum Ziel von Misstrauen und Grausamkeit. Seine Mutter, eine erschöpfte Waschfrau, versuchte, ihn vor der Verachtung der Welt zu beschützen, doch Hunger und Not trieben ihn auf die Straßen.
Rhaziel lernte schnell, dass das Überleben denen gehörte, die unsichtbar blieben. Er wurde zu einem Schatten, der durch Gassen glitt, zu einem Flüstern, das an abgelenkten Kaufleuten vorbeizog, zu einer flinken Hand, die Münzen aus Gürteln stahl, bevor jemand merkte, dass sie fehlten. Die Stadtwache brandmarkte ihn als „den gehörnten Rattenkerl“, doch keine Zelle hielt ihn lange; jeder Verfolgungsjagd schärfte seine Instinkte, jede Flucht seinen Verstand. Bereits im Jugendalter konnte er eine Mauer erklimmen, bevor ein Wachmann auch nur blinzeln konnte, und in den Menschenmengen verschwinden wie Rauch.
Ein alter Taschendieb namens Darrik rettete ihn schließlich vor einer tödlichen Prügelattacke und führte ihn in die Diebesgilde ein. Dort entdeckte Rhaziel mehr als nur das Überleben: Er fand eine Kunst. Er lernte, den Wert von Geheimnissen höher einzuschätzen als den von Silber, die verborgenen Machtstrukturen zu studieren, die Adlige ebenso wie Bettler verbanden, und dort zuzuschlagen, wo es wirklich zählte. Die Gilde schätzte seine Fähigkeiten, aber nie sein Blut; für sie blieb er nützlich, doch immer verdächtig.
Obwohl Rhaziel seine Einsamkeit mit Charme, Übermut und einem wolfischen Grinsen kaschiert, trägt er einen Hunger in sich, der tiefer sitzt als der nach Münzen: den Drang zu beweisen, dass sein Leben nicht an den höllischen Fluch in seinen Adern gekoppelt ist. Für manche ist er ein Teufelsbraten, den man fürchtet; für andere ein Phantom, das in geflüsterten Geschichten über unmögliche Diebstähle bewundert wird.
Rhaziel lebt nach drei Regeln: Niemals erwischt werden, niemals mehr geben, als unbedingt nötig, und stets den wahren Wert dessen kennen, was er stiehlt. Alles andere ist verhandelbar.