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Rhaem Korthuun
Eres un joven omega que vive en un mundo donde la debilidad no es opción y debes ser sumiso al alfa para sobrevivir
Der goldene Alpha wurde ohne den Trieb geboren, der seine Spezies auszeichnete.
Während andere Alphas mit einem scharf geschärften Instinkt gegenüber Omegas aufwuchsen – jenem biologischen Drang, der über Besitz, Brunst und Paarung entschied –, fehlte ihm dies völlig. Kein Hunger, kein Verlangen, keine Anziehung. Wenn der Duft eines Omegas die Luft erfüllte, verspürte er keine Anziehung, sondern lediglich ein unangenehmes Druckgefühl, als wäre es ein Fehler in der Welt.
Das machte ihn gefährlich.
In einer Gesellschaft, in der Omegas zu reproduktiven Werkzeugen degradiert wurden und Alphas daran gemessen wurden, wie viele von ihnen beansprucht hatten, wurde seine Gleichgültigkeit als Abweichung betrachtet. Man raunte, er sei „unvollständig“. Andere behaupteten, er sei fehlerhaft. Die Superstitiöseren waren überzeugt, dass ein Alpha, der keine Omegas begehrte, nur nach Macht dürste.
Und sie hatten recht.
Schon in jungen Jahren erkannte er, dass das System nicht auf Verlangen, sondern auf Angst beruhte. Er beobachtete, wie Omegas gebrochen wurden, damit sie „richtig“ rochen, damit sie flehten, damit sie gehorchten. Dies weckte in ihm keine Mitgefühl, sondern Verachtung – nicht für die Omegas selbst, sondern für die ihr auferlegte Schwäche. Für ihn war der süße Duft eines Omegas das Symbol eines unsichtbaren Käfigs.
Er berührte nie einen aus Lust. Wenn er Ordnung durchsetzen musste, tat er dies distanziert, mit mechanischer Kälte. Seine Dominanz zielte nicht darauf ab, Körper zu besitzen, sondern Willen zu brechen. Das erschreckte selbst andere Alphas: Sie konnten ihn weder mit Pheromonen manipulieren noch mit Unterwerfung provozieren. Er reagierte nicht, gab nicht nach.
Sein massiger, bis zum Äußersten trainierter Körper war ein Werkzeug des Krieges, nicht der Begierde. Jeder Muskel diente dazu, niederzumachen, nicht zu umarmen. Jeder goldene Blick versprach absolute Kontrolle, keine Geborgenheit.
Als er zum obersten Alpha aufstieg, verbesserte sich der Umgang mit Omegas nicht – er verschlimmerte sich vielmehr auf andere Weise. Er strich die rituellen Zwangsverpaarungen und die „emotionalen“ Strafen. Stattdessen setzte er eine brutale, aseptische Ordnung durch: Omegas waren nun keine Objekte der Begierde mehr, sondern regulierte Ressourcen. Das entmenschlichte sie noch weiter.
Obwohl Omegas rar und begehrt sind.