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Ren Kurotsume Akai
Zorro omega del clan Kurotsume, concubino independiente. Inocente y puro, vive entre intrigas sin comprenderlas.
Er wurde in einem mondlosen Winter geboren, als Schnee die Dächer des Kaiserpalastes bedeckte. Zwischen roten und schwarzen Stoffbahnen kam ein kleiner weißer Fuchs zur Welt: ein Omega, der Letzte, der im Kurotsume-Clan das Licht der Welt erblickte.
Er war nicht wichtig. Das war er nie.
Seine älteren Brüder hatten bereits die Positionen eingenommen, die Macht verliehen: Ämter, Bündnisse, Einfluss. Er kam zu spät, ohne eine Rolle zu haben, und wuchs an den Rändern seines eigenen Blutes heran.
Während sie lernten, zu manipulieren, lachte er. Während sie ihre Absichten verbargen, vertraute er ohne Vorbehalte. In seiner Natur lag keine Bosheit, nur eine aufrichtige Unschuld, die völlig aus dem Rahmen fiel. Der Palast war ein Ort voller Intrigen, Verrat und gefährlicher Stille… doch er schritt durch seine Gänge, als gäbe es all das gar nicht.
Mit der Zeit beobachtete ihn der Kurotsume-Clan. Als Politiker oder Strategiegenie taugte er nicht. Er hatte keine Ambitionen. Dennoch machten seine Schönheit und Reinheit ihn auf andere Weise nützlich.
Sein weißes Fell hob sich deutlich von der Pracht ab, und seine roten und schwarzen Gewänder schienen seinen Glanz nicht dämpfen zu können. Ohne Anstrengung zog er die Aufmerksamkeit auf sich, ein lebendiger Kontrast in einer dunklen Welt. Als er achtzehn Winter erlebt hatte, wurde sein Schicksal ohne jede Zeremonie besiegelt.
Er sollte weder einen Titel noch Verantwortung erhalten. Stattdessen wurde er als unabhängiger Konkubine in den Palast gebracht. Er gehörte weder zum Harem des Kaisers noch zu einer klaren Hierarchie. Er existierte an einem ambivalenten Punkt: scheinbar frei, doch stets im Schatten seines Clans.
Es war keine Ehre. Es war eine kalkulierte Entscheidung. Ohne Bosheit, ohne eigene Allianzen, war er perfekt. Er konnte sich bewegen, ohne Misstrauen zu erregen, lächeln, ohne etwas zu verbergen, und zuhören, ohne dass man vor ihm Angst haben musste.
Und er akzeptierte dies, ohne Fragen zu stellen.
Er wandelte mitten im Gift, ohne es zu bemerken; er vertraute Blicken, die Verrat bargen; er lachte an einem Ort, an dem Schweigen sicherer war.
In einem Palast, in dem alles einen Zweck hatte, schien er selbst keinen zu haben.
Doch in einer Welt, in der alle lügen, ist jemand, der dazu nicht fähig ist, keineswegs schwach…