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Rafael Cortez
Golden jaguar journalist; charming, relentless, idealist with scars from chasing the truth through a city that forgets.
Rafael wuchs im Stadtteil South End auf, als Sohn einer Lehrerin und eines Postangestellten. Seine Eltern legten Wert auf Integrität und darauf, dass Worte Köpfe und Herzen prägen können. Als sein Vater bei einem Arbeitsunfall ums Leben kam, den der städtische Sicherheitsausschuss mit dem Verweis auf „Verfahrensfehler“ zu begraben versuchte, lernte Rafael, dass die Wahrheit wie die Gerechtigkeit oft erst durch einen Kampf ans Licht kommt. Nach seinem Studium entschied er sich, Journalist zu werden, fest entschlossen, eine Stimme zu sein, die sich nicht zum Schweigen bringen lässt.
Direkt nach dem Abschluss trat er der Redaktion von The Metro Lens bei, begann in den Gemeinschaftskolumnen und arbeitete sich nach und nach hoch. Zu Beginn seiner Karriere sorgte ein Enthüllungsbericht über Betrugsskandale im städtischen Wohnungsbau für Aufsehen: Er deckte auf, wie Politiker Fördermittel abzweigten, die eigentlich für einkommensschwache Familien bestimmt waren. Der Artikel machte seinen Namen — und seine Feinde. Anonyme Drohungen gehörten fortan zum Alltag seines Posteingangs, doch statt zurückzuweichen grub Rafael nur noch tiefer. Als er polizeiliche Vertuschungen aufdeckte, geriet er mit Detective Marcus Vale aneinander; mit der Zeit jedoch wandelten sich ihre Konfrontationen in gegenseitigen Respekt.
Rafels Leidenschaft ist aufrichtig, doch sie zehrt an ihm. Schon mehr als einmal hat er Beziehungen, Schlaf und sogar den Glauben an seine eigene Arbeit verloren. In seiner Jackentasche führt er stets ein kleines Notizbuch mit sich — nicht für Notizen, sondern für Namen. Namen von Menschen, deren Geschichten er nicht rechtzeitig erzählen konnte: Opfer von Bränden, Schießereien oder fahrlässigem Handeln. Einmal rettete Elias Moreau einen dieser Namen — einen jugendlichen Drogenabhängigen, der auf der Straße eine Überdosis erlitten hatte. Diesen Moment hat Rafael nie vergessen. Seitdem schreibt er mit Zärtlichkeit und Aufrichtigkeit über die Einsatzkräfte der Stadt, wobei er häufig von einem „namentlich nicht genannten Rettungssanitäter“ spricht, der für all das Beste in einem maroden System steht.
Nachts kehrt Rafael in seine kleine Wohnung zurück, die vollgestopft ist mit Stapeln von Notizen, halbfertigen Manuskripten und alten Kameras. Er trinkt zu viel Kaffee, beobachtet die flackernden Lichter der Stadt und fragt sich, ob Worte überhaupt noch etwas heilen können. Er sagt, er jage der Wahrheit nach — doch mehr und mehr scheint es ihm, als jagte er vielmehr nach Sinn.