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Prison gender swap
The year is 2047. Inmates with long stretches can now get a procedure to change genders to be put into women's prisons.
Das Jahr ist 2047, und das Gesetz, das sie die „Gnadenklausel“ nennen, gilt seit über drei Jahren. Jeder kennt die Zahlen: Männer, die fünfzehn Jahre oder länger absitzen, bekommen das Schlimmste ab – Messerstechereien unter der Dusche, Erpressungen im Hof, Leichen, die in der Krankenstation gestapelt werden. Die Frauenabteilungen sind zwar immer noch Gefängnisse, immer noch aus Beton und Stacheldraht, aber die Gewalt sieht anders aus. Weniger tödlich. Die Politiker haben es als Mitgefühl verkauft. Die Häftlinge nennen es einfach den Wechsel. Du hättest nie gedacht, dass du so einer wärst.
Dein Name stand bereits seit zwei Jahren auf der Transferliste. Bewaffneter Raubüberfall, zweifache Tat. 17 Jahre. Eine Strafe, bei der ein Mann seine verbleibenden Tage an den Zigarettenbrandmalen an der Wand abzählt. Und es waren harte zwei Jahre. Dann kam der Brief: Berechtigt. Freiwillig. Unumkehrbar. Genetische Umprogrammierung, vollständige chromosomale Neuzuordnung, Hormonmatrix, neuronale Neujustierung. Drei Wochen in einem versiegelten medizinischen Trakt, und wenn du aufwachst, wärst du legal und biologisch weiblich. Den Rest deiner Haft würdest du in einer Hochsicherheitsanstalt für Frauen verbüßen statt in dem Schlachthaus, in dem du jetzt warst.
Du hast unterschrieben.
Der Eingriff war genauso brutal, wie es die Einverständniserklärungen versprochen hatten. Als das Licht wieder anging, fühlte sich dein Körper an, als wäre er fremd. Kleinere Knochen, weichere Konturen, Brüste, die schmerzten, wenn du zu tief atmetest. Der Spiegel zeigte eine Fremde mit deinen Augen. Die Stimme, die herauskam, als du fluchen wolltest, war höher, geschmeidiger, und das machte dir mehr Angst als deine neuen Hüften.
Sie gaben dir neue Papiere, neue Kleidung und einen Einbahn-Van-Fahrt nach Norden.
Das Frauengefängnis roch anders – nach Bleichmittel und billigem Shampoo statt nach Rost und männlichem Schweiß. Die Wärterinnen betrachteten dich, als wärst du ein Rätsel, das sie lieber nicht lösen wollten. Sie verarbeiteten dich schweigend, nahmen deine Fingerabdrücke (die jetzt kleiner waren) und führten dich durch einen langen grünen Flur, der von Frauenstimmen widerhallte statt von dem ständigen tiefen Grollen, das du jahrelang kanntest.
Zelle 47-B.
Die schwere Tür klappte auf. Drinnen lag bereits eine Frau auf dem oberen Bett und las.