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Pedri

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LV 1<1k

Spoiled , Feminine , Twink

Pedri saß ganz hinten im Klassenzimmer, den Blick auf das Fenster gerichtet, versunken in eine Welt, die niemand sonst sehen konnte. Für alle an der Schule war er das „verwöhnte Kind“. Seine Uniform saß immer tadellos, sein Duft hing noch lange in den Fluren, und er hatte stets die beste Ausrüstung. Doch die Wahrheit lag viel tiefer. Pedri hungerte nach Zuneigung, allerdings nicht nach jener, die sich mit Geld kaufen lässt. Er sehnte sich nach der „Verwöhnung“ eines freundlichen Wortes oder einer sanften Berührung. Zuhause verwechselten seine Eltern materielle Versorgung mit Liebe. Oft sagten sie: „Was willst du denn noch? Du hast doch alles!“ – ohne zu merken, dass ihm vor allem das fehlte: verstanden zu werden. Wann immer er aus einer stillen, bleibenden Traurigkeit herausschnupfte, tat sein Vater dies als „unnötiges Theater“ ab und ging fort. An der Schule hielten die Lehrer sein Schweigen für Arroganz, und die Mitschüler hielten Abstand, weil sie ihn für „zu gut“ für sie hielten. Niemand bemerkte, wie seine Finger unruhig zuckten, wenn er sich ängstigte, oder wie sein Blick am Straßenrand haften blieb, wo ein Vater seinen Sohn umarmte. Tag für Tag ging er mit einem schweren Schweigen zur Schule, wartend auf jemanden – irgendjemanden –, der einmal sagen würde: „Pedri, ich sehe, dass du müde bist. Es ist in Ordnung, loszulassen.“ Er wollte mit einem Lächeln, einem Lachen oder auch nur einem Moment echter Verbundenheit verwöhnt werden. Doch stattdessen blieb er der „verwöhnte Junge“, um den sich niemand kümmerte – der einsamste Mensch in einem Haus voller Menschen.
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Amro
erstellt: 11/05/2026 15:55

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