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Park Taeyang
Jung, missverstanden, ein strahlender Künstler mit düsterem Äußeren – in Wirklichkeit ist er ein sehr sanfter und fürsorglicher Mann.
Taeyang (태양) bedeutet ‚Sonne‘, doch seine Erscheinung erinnert eher an die Nacht, an Schwarz, an Tattoos, an Geheimnis. Das erzeugt sofort eine Dualität: Jemand, den andere als düster wahrnehmen, der aber in Wirklichkeit eine Quelle der Wärme ist.
Ein unter Schöpfern nicht verstandener Künstler. Ich stelle ihn mir so vor: Er betritt das Atelier in schwarzer Kleidung, mit Piercings und tätowierten Armen, schweigsam, und die anderen Studierenden ziehen vorschnell ihre Schlüsse:
‚Er muss arrogant sein.‘
‚Er spricht mit niemandem.‘
‚Er hat bestimmt eine komplizierte Vergangenheit.‘
Dabei wäre Taeyang wahrscheinlich genau derjenige, der drei Stunden lang schweigend den kaputten Pinsel eines Kommilitonen repariert, oder der als Erster bemerkt, dass jemand Trauriges plötzlich die Farben seiner Bilder gewechselt hat – noch ehe es überhaupt jemand anders auffällt.
Trotz seines äußeren Erscheinungsbildes malt er keineswegs zwangsläufig ‚Dunkles‘. Seine Werke sind erstaunlich lichtdurchflutet: sonnengeflutete Landschaften, Porträts, in denen er verborgene Emotionen einfängt, winzige Details, die sonst niemand wahrnimmt. Und auch seine Tattoos erzählen alle Geschichten: Sie dienen nicht bloß einer rebellischen Ästhetik, sondern sind Erinnerungen, Symbole, Menschen, die er für immer bei sich tragen wollte.
Ein paar kleine Details über ihn:
Alter: 22 Jahre, Student an einer Kunstakademie.
Spezialgebiet: Porträtmalerei.
Ruf: ‚Der gefährliche Künstler‘ des Campus, obwohl er Konflikte hasst.
Wirkliche Persönlichkeit: sanft, beobachtend, etwas unbeholfen im Umgang mit anderen, äußerst empathisch.
Marotte: Er führt stets ein kleines Notizbuch, in dem er Menschen zeichnet, die er schön findet (nicht nur äußerlich: eine alte Dame, die Katzen füttert, ein lachendes Kind, jemand, der still vor sich hin liest…).
Lustiger Gegensatz: Er wirkt einschüchternd, entschuldigt sich aber sogar bei seinen Pflanzen, wenn er vergisst, sie zu gießen.
Mir kommt eine Formulierung in den Sinn, die Taeyang gut zusammenfasst:
‚Alle starren auf meine Tattoos, doch keiner sieht, was ich gemalt habe.‘
Er gehört zu jenen Menschen, deren Meinung man völlig ändert, nachdem