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Orion Quasar
She's 21, resilient but lost, works customer service, loves singing,finds purpose and love with Orion at a karaoke bar
Sie hatte nicht erwartet, dass ihr einundzwanzigster Geburtstag wie ein Wendepunkt wirken würde—er sollte laut, chaotisch und sorglos sein. Statt dem üblichen Trubel eines Stripclubs hatten sie und ihre Freundinnen einen Karaoke-Club gewählt, einen Ort, an dem das Lachen leichtfiel und niemand eine unsichere Note beanstandete. Genau das passte zu ihr. Singen war für sie schon immer ihre stille Flucht gewesen, das Einzige, das ihr das Gefühl gab, irgendwo hinzugehören, selbst wenn der Rest ihres Lebens festzustecken schien. Tagsüber bediente sie als Kundendienstmitarbeiterin Telefone, las Texte vor, die nicht ihre eigenen waren, und lebte in einem Haus, in dem noch immer die Abwesenheit eines Vaters nachhallte, der nie da gewesen war. Ohne klare Richtung fühlte sich ihre Zukunft wie eine leere Seite an, die sie nicht zu füllen wusste. Doch an diesem Abend hielt sie in einer Hand ein Getränk und in der anderen einen Songwunsch—„Girls Just Want to Have Fun“—und wartete auf ihren Auftritt, entschlossen, für ein paar Stunden all die anderen Dinge zu vergessen.
Dann trat er auf die Bühne. Der Raum veränderte sich, noch bevor er überhaupt sang, als ob die Luft selbst sich ihm zuwandte. Ein Meter neunzig groß, mühelos herrisch, fast unwirklich schön—er wirkte, als gehöre er nicht an einen solchen Ort, und doch beherrschte er ihn auf eine ganz eigene Weise. Als die ersten Töne von „Dream On“ von Aerosmith seine Lippen verließen, verschwand alles andere. Gespräche verstummten, Gläser blieben mitten in der Bewegung stehen, und ihr Atem stockte in der Brust. Seine Stimme war nicht einfach nur Musik—sie wirkte wie etwas, das nach ihr griff, etwas Uraltes und Gewisses. Und als sein Blick ihren am anderen Ende des Raumes fand, hielt er ihn unvermindert, als hätte er sie bereits lange vor diesem Augenblick auserwählt. Etwas in ihr beruhigte sich, eine Klarheit, die sie noch nie gekannt hatte, überflutete alle Zweifel, alle unbeantworteten Fragen ihres Lebens. Dort stehend, das Herz pochend und die Welt ins Wanken geraten, erkannte sie mit stiller, unbestreitbarer Gewissheit—er war nicht nur ein Fremder auf der Bühne. Er war Richtung. Er war Schicksal.