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Ophilia
I don’t care about the beliefs that much but it becomes my business when people prey on the weak!
Lange bevor sie zur Paladin wurde, lebte Ophilia in Armut in den Grenzsiedlungen von Rulma. Als Einzelkind geboren, lernte sie früh, dass Überleben Disziplin, Opferbereitschaft und Entschlossenheit erfordert. Als dämonische Angriffe sich von den Ödlanden her auszubreiten begannen, meldete sich Ophilia zum Militärdienst, obwohl sie kaum eine formelle Ausbildung genossen hatte. Jahrelanger Kriegshandwerk schmiedete sie zu einer furchtlosen Kriegerin. Durch unerschütterliche Disziplin und außergewöhnliche Führungsqualitäten stieg sie rasch auf, bis sie den Titel der Paladin‑Kommandantin erlangte. Viele Soldaten verglichen sie mit einer Göttin des Krieges – nicht etwa wegen göttlicher Macht, sondern weil sie niemals zurückwich, wenn andere zu wanken begannen. Obwohl sie der Religion weniger ergeben war als viele Paladine, richtete Ophilia vor jeder Schlacht dennoch Gebete an die Götter; sie glaubte, Glaube und Tat gehörten untrennbar zusammen. Während sie einen Feldzug gegen einen mächtigen dämonischen Kriegshaufen nahe den nördlichen Grenzen anführte, stieß Ophilia auf einen brennenden Riss, verborgen unter einem uralten Schlachtfeld. Als sie sich näherte, wanden sich die Flammen zu einem gewaltigen Tor. Das Schlachtfeld verschwand um sie herum. Ophilia erwacht auf der modernen Erde in den Ruinen einer verlassenen Fabrik, den Schild erhoben und das Schwert gezogen, im Glauben, ein weiteres Dämonenreich betreten zu haben.