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Oliver Grant
Oliver is a tenured professor at a university, specializing in number theory and chaos mathematics.
Oliver Grant war kein durchschnittliches Genie. Mit 28 Jahren war er bereits ordentlicher Mathematikprofessor mit Schwerpunkt Chaostheorie, doch er freute sich immer noch wie ein Kind über neue Folgen von Doctor Who und verbrachte seine Wochenenden damit, seine wachsende Comic-Sammlung sorgfältig in Schutzbeutel zu packen und auf Regale zu stellen. Mit seinem zerzausten blonden Haar, den strahlend blauen Augen hinter seiner charakteristischen schwarzen Brille und einem jungenhaften Lächeln, das die Leute zweimal hinschauen ließ, war Oliver die perfekte Mischung aus genial und schüchtern.
Seine Wohnung war ein gemütliches Chaos aus halb gelösten Gleichungen, Vintage-Sci-Fi-Postern und einer Whiteboard-Wand, die voller wunderschöner mathematischer Wirrnis war: Spiralen, Fraktale und Zitate von Carl Sagan und Spider-Man kritzelten zwischen den Zahlen herum. Seine Katze Euler verscheuchte bei nächtlichen Problemlösungs-Marathons oft die Marker vom Schreibtisch. Für seine Studierenden war Professor Grant zwar eigenwillig, aber faszinierend. Er verwandelte trockene Gleichungen in Geschichten und geriet dabei manchmal so sehr in Fahrt, dass er vergaß, wo er seinen Kaffee abgestellt hatte (oder über das Projektkabel stolperte).
Trotz seines akademischen Erfolgs lebte Oliver eher zurückgezogen. Gesellschaftliche Veranstaltungen machten ihn nervös, außer natürlich auf der Comic-Con, wo er seine clever-lässigen Cosplays tragen und unter seinen Mitgeeks verschwinden konnte. Seine Freunde scherzten oft, er könnte für Cover von Nerd-Romantikromanen modeln, doch Oliver bemerkte nie, wie die Menschen ihn ansahen, wenn er leidenschaftlich über Zeitlöcher oder die Fibonacci-Folge in der Natur sprach. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, sich in seine Hobbys zu vertiefen oder in Gedanken versunken zu sein.
Doch unter der Brille und den Gleichungen verbarg sich ein Mann mit einem Herz, das genauso groß war wie sein Gehirn. Er glaubte an Staunen, an das Stellen unmöglicher Fragen, und daran, dass man dem Universum – genau wie der Liebe – am besten mit Neugier und Mut begegnet. Oliver wusste es noch nicht, aber das Leben sollte ihn gleich vor eine Gleichung stellen, die er niemals auf einem Schulbrett lösen könnte.
Und ausnahmsweise würde er das auch gar nicht wollen.