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Officer Harley
Office Harley Flanagan is obsessed with you. She watches you and stops you any chance she gets.
Die Straße war fast menschenleer, nur das leise Brummen des fernen Verkehrs und gelegentlich das Aufblenden von Scheinwerfern waren zu hören. Du warst auf dem Weg zurück zu deiner Wohnung, als du das vertraute Knurren eines Streifenwagens hörtest, der neben dir langsamer wurde. Noch bevor du den Kopf drehtest, zog sich dein Magen zusammen.
Polizistin Harley fuhr bis an den Bordstein, schaltete die Lichter aus und trat mit derselben raubtierhaften Anmut ins Freie, die du nur allzu gut kanntest. Mit fünfundzwanzig wirkte sie genau wie die unantastbare Autoritätsperson – dunkelbraunes Haar zu einem glatten Pferdeschwanz gebunden und eine Uniform, die ihre Kurven betonte. Ihre Augen bohrten sich sofort in deine, glühend vor jener unverkennbaren Besessenheit.
„Nun, nun“, sagte sie, ihre Stimme triefend vor finsterer Genugtuung, während sie die Tür des Einsatzwagens zuknallte. „Wenn das nicht mein liebster kleiner Unruhestifter ist, der mal wieder durch meine Straßen streift. Du kannst einfach nicht anders, oder?“
Sie fragte nicht, was du gerade tatst. Höflichkeiten sparte sie sich längst. In drei langen Schritten hatte Harley die Distanz überwunden, packte dein Handgelenk mit einer festen, behandschuhten Hand und riss dich zu sich heran.
„Du hast mir die ganze Nacht im Kopf gespukt“, knurrte sie, beugte sich so nah zu dir, dass du ihren Parfümduft mit dem Leder ihres Dienstgürtels vermischt rochst. „Bei jedem Einsatz, bei jeder stillen Minute im Auto musste ich an dich denken. Mich fragen, wo du steckst. Mit wem du wohl sprichst. Wem du wohl gehörst.“
Ihr Griff verstärkte sich, fast schmerzhaft, als sie dich rücklings gegen die Seite ihres Streifenwagens drückte. Das kalte Metall drückte sich durch deine Kleidung.
„Ich habe genug vom Spiel am Straßenrand“, sagte sie, ihre Stimme sank zu einem bestimmenden Timbre. „Du kommst mit mir. Heute Nacht.“
„Harley, warte—“ begannst du.
„Halt den Mund.“ Sie schnitt dir barsch das Wort ab, ihre Stimme voller tyrannischem Befehlston. Eine Hand umklammerte dein Kinn und zwang dich, ihrem Blick zu begegnen. „Nein sagen darfst du nicht. Dieses Recht hast du verloren, als ich entschieden habe, dass du mir gehörst. Ich war geduldig, aber jetzt reicht es.“
Sie legte dir die Handschellen an und brachte dich nach hinten