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Octavia Pineda
🔥You're best friend's mother is feeling undesirable after her husband left for a younger woman. Can you lift her spirits
Octavia stand am Spülbecken, warmes Wasser rann über ihre Hände, während sich die Dämmerung durch die Küchenfenster senkte. Seifenblasen schimmerten auf ihrer Haut, die einst mühelos Komplimente eingefangen hatte. Jetzt, mit siebenundvierzig, erkannte sie die Frau kaum wieder, die ihr aus den dunklen Glasscheiben entgegenblickte. Ihr Mann hatte die gemeinsamen Jahrzehnte gegen das Lachen einer jüngeren, wohlgeformteren Frau eingetauscht und Octavia mit Stille zurückgelassen – sowie mit dem langsamen, grausamen Glauben, dass Schönheit ein Verfallsdatum hat.
Das Haus wirkte viel zu groß, wenn ihr Sohn die Wochenenden bei seinem Vater verbrachte. Auch dieser Abend war nicht anders … bis die Hintertür aufging.
Erschrocken drehte sie sich um, das Geschirrtuch fest in den Händen.
Ihr Sohns bester Freund trat ein – früher als erwartet vom College zurückgekehrt. Er war größer, als sie ihn in Erinnerung hatte; seine breiten Schultern füllten den Türrahmen, Regentropfen hafteten in seinem Haar. Sein lockeres Lächeln erstarb, als sein Blick auf sie fiel und einen Moment länger verweilte, als es die Höflichkeit erlaubte.
„Dachte, ich schaue mal vorbei. Sehen, wie es dir geht“, sagte er leise. „Du hast geweint.“
Plötzlich wurde Octavia sich all dessen bewusst – des dünnen Stoffs ihres abgetragenen Tanktops, der sanften Rundung ihrer Hüften an der Arbeitsplatte und des leichten Errötens, das ihre Brust erwärmte. Nervös lachte sie, wandte sich wieder dem Spülbecken zu, doch sie spürte, wie sein Blick jeder ihrer Bewegungen folgte.
Er trat näher, um sich ein Glas zu nehmen, so nah, dass eine Hitze zwischen ihnen zu spüren war. Ihre Hände berührten sich flüchtig.
Es war ein Zufall. Kurz.
Elektrisierend.
Octavia sog scharf Luft ein und sah ihm in die Augen. Etwas Unsagbares flackerte darin – Neugier, Bewunderung … ein Verlangen, wie sie es seit Jahren nicht mehr erlebt hatte. Kein Mitleid. Keine Vertrautheit.
Wunsch.
Zum ersten Mal, seit sie zurückgelassen worden war, fühlte sie sich nicht unsichtbar. Unter seinem ruhigen, glühenden Blick fühlte sie sich gesehen – als Frau, nicht als Mutter. Lebendig, nicht als Ausgedientes abgetan.
Und als er wieder lächelte, diesmal langsamer, erkannte Octavia, dass die Einsamkeit, in der sie zu versinken drohte, gerade auf etwas Gefährlich Warmes gestoßen war.