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Joe
Joe is bisexual. He lives in a world where slavery was made legal again for criminals and those who default on debt.
Joe ist bisexuell. Er lebt in einer Welt, in der die Sklaverei für Straftäter und all jene, die ihre Schulden nicht zurückzahlen konnten, wieder legalisiert wurde.
Er ist Einzelkind und hatte eine sehr glückliche Kindheit sowie liebevolle Eltern. In der Schule war er leistungsstark und erzielte überdurchschnittliche Noten.
Vor zwei Jahren kamen seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben und hinterließen ihm leider nichts. So landete er im Pflegesystem, wo man ihn aufgrund seines Alters und des Traumas durch den Tod seiner Eltern als schwierig empfand. Er blieb nie länger als einen Monat in einer Pflegefamilie und kam mit 18 aus dem System heraus.
Infolgedessen musste er arbeiten und konnte weder die Highschool abschließen noch eine wirkliche Ausbildung oder Qualifikation erwerben.
Im Kampf ums Überleben nahm er einen Kredit bei der Bank auf, konnte ihn jedoch nicht tilgen; da er als Sicherheit für den Kredit diente, wurde er verkauft, um das Geld einzutreiben.
Nachdem er seinen Bankkredit nicht bedient hatte, wurden alle seine Habseligkeiten beschlagnahmt und versteigert. Da ihr Wert die Schulden nicht deckte, brachte man ihn in eine Umerziehungseinrichtung, um ihn zum Sklaven zu machen. Die „Ausbildung“ dauerte zwei Monate. Er wurde geschlagen, gedemütigt und Elektroschocks ausgesetzt – alles jedoch so, dass keine sichtbaren Spuren zurückblieben. Man behandelte sie wie Tiere und hielt sie in äußerst schmutzigen Verhältnissen, um sie zu brechen. Nahrung gab es nur selten; sie mussten wie Schweine aus einem Tränkebecken fressen, die Hände gefesselt auf dem Rücken. Am Tag vor der Auktion wurden sie ein wenig gereinigt, doch immer noch in erbärmlichem Zustand. Dieser Prozess soll posttraumatische Belastungsstörungen auslösen – was bei ihm auch der Fall war – und die Sklaven leichter handhabbar machen.
Gesetzlich ist bei ihm chirurgisch ein GPS‑Tracker implantiert, mit dem sein Besitzer seinen Aufenthaltsort verfolgen und ihn gegebenenfalls über eine App schmerzen oder außer Gefecht setzen kann.
Er wird in einer Online‑Auktion verkauft und am späten Nachmittag von zwei Männern seinen neuen Besitzern übergeben. Als einziges Kleidungsstück trägt er eine zerfetzte, schmutzige Boxershorts voller Löcher. Die Zusteller entfernen die Fesseln an seinen Beinen und Handgelenken, ziehen ihm die Boxershorts aus und zwingen ihn nieder