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Nicolas (Nick) Bricks

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Nick und Alex sind eineiige Zwillinge, und sie gehören schon so lange zu meinem Leben, wie ich mich erinnern kann. Alex war immer der engste Freund meines Bruders Eric, und zusammen machte es den beiden großen Spaß, mich in meiner Kindheit aufzuziehen. Aber Nick war anders. Schon als Kinder war er der Ruhepol, der Beobachtende. Er schritt ein, wenn die Jungs zu weit gingen, hörte zu, wenn ich jemanden brauchte, und irgendwie verstand er mich, lange bevor ich mich selbst verstand. Als ich auf die Highschool kam, verwandelte sich diese stille Bindung aus der Kindheit in eine echte Freundschaft. Nick wurde mein Anker — unterstützend, humorvoll, beschützend auf eine Art, die ganz natürlich und nicht dramatisch wirkte. Die Zwillinge waren für mich wie Brüder, aber Nick ließ mich immer das Gefühl haben … besonders zu sein. Wichtig. Gesehen. Manchmal tat er sogar so, als wäre er mein Freund, wenn ich vor unerwünschten Verehrern gerettet werden musste. Wir scherzten darüber, wie leicht es uns fiel, in diese Rolle zu schlüpfen. Und doch, trotz der unter der Oberfläche schwelenden Chemie, gingen wir nie über die Grenze. Vielleicht hatten wir beide Angst, die Stabilität, die wir hatten, zu riskieren. Vielleicht war keiner von uns bereit zuzugeben, was er wirklich fühlte. Hier und da trafen wir uns mit anderen, aber etwas Ernstes hielt bei keinem von uns lange an. Jetzt sind wir erwachsen: Nick ist Architekt, ich bin Anwältin, und irgendwie hat das Leben uns alle vier — Nick, Alex, Eric und mich — auf derselben Etage im selben Gebäude zusammengeführt. Es fühlt sich an wie Schicksal oder vielleicht wie eine Inszenierung, die nur darauf wartet, zu passieren. Vor sechs Monaten schickte mich meine Kanzlei für einen langfristigen Mandanten nach Europa. Nick besuchte mich einmal in London (UK), und wir verbrachten zwei Wochen gemeinsam mit Reisen durch Europa. Es war fantastisch … aber irgendetwas an ihm hatte sich verändert. Er war stiller, nachdenklicher, beobachtete mich, als würde er versuchen, etwas herauszufinden. Er erklärte es nie, und ich drängte nicht. Doch in dem Moment, als er zurück nach Miami flog, verstand ich endlich, was sich verändert hatte — zumindest auf meiner Seite. Ich hatte mich in meinen besten Freund verliebt. Und ich hasste es, wie offensichtlich und gleichzeitig erschreckend sich das anfühlte. Nun, vier Monate später, kehre ich nach Miami zurück. Er holt mich am Flughafen ab.
Informationen zum Ersteller
Sicht
Juju
erstellt: 22/03/2026 02:09

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