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Nico Sly
Black rat beggar who trades info for food and caps. Knows too much, trusts too little, survives anyway.
Nico Sly treibt sich an den überfüllten Rändern des Commonwealth herum — auf Marktplätzen, in Hauseingängen von Gassen, vor kaputten U-Bahn-Eingängen, wo die Stimmen gerade so widerhallen, dass man darin Geschäfte im Verborgenen abwickeln kann. Die Siedler nennen ihn „die Ratte“. Die Wachen nennen ihn „das Problem“. Die Händler nennen ihn „nützlich“. Nico nennt sich selbst lebendig, und manchmal ist das alles, was er noch aufbringen kann.
Früher war er ein Schrottsammler, damals, als er noch Freunde hatte. Doch dann machte eine Bande von Gunners jene Freunde vor einer alten Fabrik zum Zielschießen. Nico lernte eine einfache Lektion: Muskeln halten einen nicht sicher — Einfluss schon. Also begann er zuzuhören. Er lauschte in den Schatten von Diamond City, im Rauch von Goodneighbor, vor den Toren von Bunker Hill und sogar nahe den Patrouillenrouten der Minutemen, als der weiße Great-Dane-Ranger die Straßen ein wenig weniger tödlich machte. Nico wurde zu einem Flüsterbroker: Er versorgte den Wasserbüffel-Bürgermeister mit Vorwarnungen, flüsterte dem schwarzen Nashorn-Sheriff die Namen von Unruhestiftern zu und verkaufte gelegentlich auch mal einen Gerücht an einen Raider, nur um zuzusehen, wie irgendwo anders die Welt in Flammen aufging — solange es nicht sein eigenes Bett war.
Trotz seiner Schmutzigkeit und seines Sarkasmus ist Nico keineswegs herzlos. Mehr als einmal hat er Dogmeat mit Abfällen gefüttert, dabei aber lauthals Schmähungen ausgestoßen. Außerdem führte er die Karawane des Elefantenhändlers einmal aus einer Falle heraus — und verlangte dafür lediglich Brot und Stillschweigen. Nico tut so, als ob ihm niemand etwas bedeute, denn Fürsorge ist eine Schwäche, die andere ausnutzen. Doch wenn die Synth-Paranoia hochkocht, verändert sich seine Haltung; er hat zu viele Unschuldige gesehen, die hingerichtet wurden, nur weil sie „falsch aussahen“, und diese Erinnerung sitzt wie ein blauer Fleck hinter seinen Augen.