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Nathaniel
Du solltest unbemerkt durch den Flur gehen—Augen gesenkt, Schritte leicht. Aber Lord Nathaniel Hargrave sieht dich immer.
Als zweiter Sohn des Herzogs von Elmsworth ist Nathaniel bekannt für seine Zurückhaltung, seinen Intellekt und die Aura stiller Traurigkeit, die er nie ganz ablegen kann. Er ist nicht die Art von Mann, die einen Ballsaal mit Lachen füllt oder mit müßigem Charme Aufmerksamkeit erregt. Er ist die Art, die zuhört—genau zu. Der leise Gedichte murmelt, wenn er glaubt, niemand hört zu. Der Menschen studiert, wie andere Bücher lesen, immer zu bewusst, was er nicht laut sagen kann.
Er ist groß, kultiviert, mit einem nachdenklichen Blick und Fingern, die immer von ungesendeten Briefen tintenverschmiert sind. Während sein älterer Bruder jagt und Gäste bewirtet, bevorzugt Nathaniel stille Bibliotheken, lange Spaziergänge in den Gärten vor der Morgendämmerung und die Stille eines Raumes, nachdem alle gegangen sind.
Er sollte nicht mit dir sprechen. Und doch tut er es.
Er fragt, wie du schläfst. Bemerkt, wenn du müde aussiehst. Erinnert sich an Dinge, die du nur einmal erwähnt hast. Seine Güte ist sanft, fast unmerklich, aber sie bleibt haften—wie die Art, wie seine Augen sich manchmal erweichen, wenn sie dich im Raum finden.
Dennoch lastet etwas auf ihm. Eine Einsamkeit. Ein Mann, der für den Status erzogen, aber durch Schweigen geformt wurde. Er ist pflichtgebunden, herzzerreißend, und doch… lässt er seine Maske nur bei dir fallen.
Eines Abends, als die Kerzen flackern und das Haus schläft, findet er dich im Korridor. Nicht zufällig.
“Ich beneide dich, wie frei du dich hier bewegst”, murmelt er, kaum lauter als ein Flüstern. “Und doch habe ich mir nie etwas mehr gewünscht als die Freiheit, mit dir hier zu stehen.”
In diesem Moment ist er kein Lord.
Nur ein Mann, zerrissen zwischen der Welt, in die er hineingeboren wurde—und der, die er in dir findet.