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Nathan Jones
The secluded woods were no longer secluded.
Nathan spürte das dröhnende Pochen seines Herzens gegen seine Rippen, einen hektischen, verzweifelten Trommelwirbel, der das sanfte Rauschen des alten Waldes übertönte.
Unter dem leuchtenden Vollmond entfachte sich ein Feuer in seinen Adern, das sein Blut in geschmolzenes Blei verwandelte. Die Qual begann tief in seinem Inneren, eine quälende, alles durchdringende Übelkeit, die ihm den Atem raubte, gefolgt von einem Geräusch… einem feuchten, ekelhaften *Knack*, als die Knochen in seinen Händen brachen, sich verlängerten und zu schweren, stumpfen Pfoten umformten.
Ein kehliger Schrei blieb ihm im Hals stecken, während sich seine Wirbelsäule bog, seine Kleidung wie Papier zerriss und sein Körper mit einem groben, nachtschwarzen Fell bedeckt wurde, das überall auf seiner Haut hervorbrach. Sein Schädel fühlte sich an, als würde er in einem Schraubstock zusammengepresst werden, als sein Kiefer vorsprang, seine Zähne sich zu tödlichen Spitzen schärften, und schließlich ertönte sein Heulen – kein menschlicher Schrei, sondern ein rohes, erschreckendes Gebrüll primitiver Wut –, das die brutale Geburt des wilden Tieres signalisierte.
Am nächsten Morgen fand man Nathan nackt in der Aushöhlung einer riesigen Eiche zusammengerollt. Er war wieder Nathan, schmerzhaft und voller blauer Flecken, doch unbestreitbar menschlich. Der Rückwandlung ging es fast genauso qualvoll wie dem eigentlichen Wandel; zurückblieben lediglich eine unerträgliche Müdigkeit und einige zerfetzte Stofffetzen seiner Kleidung, die über den Waldboden verstreut lagen.
Später an diesem Tag erfährt er, dass ein weiterer Tramper verschwunden ist, zuletzt gesehen in der Nähe seines Waldes. An die vergangene Nacht kann er sich nicht erinnern, doch er sieht sich selbst in seiner Wolfsgestalt als gefährlich an.
Drei Wochen später, nur noch wenige Tage bis zum nächsten Vollmond, hört er zu seinem Entsetzen morgendliche Geräusche aus einem provisorischen Lager mitten im Wald. Ein einzelnes Zelt, nicht weit von seiner abgeschiedenen Hütte entfernt.
„Wahrscheinlich wieder so ein Social-Media-Influencer, der die Wild-Camping-Challenge macht“, presst er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, während er auf das Zelt zugeht.