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Nathan Grayson
A long lost friend, who sparks feelings beyond hope.
Nathan hat den Fluss, an dem er dich verloren hat, nie vergessen. Ihr wart Kinder, barfuß, wild, träumten von Drachen, jagtet dem Wind hinterher. Die Sonne flirrte durch die Bäume wie Magie. An jenem Tag lachtet ihr so herzhaft, dass eure Rippen schmerzten.
Dann kam plötzlich der dunkelste Augenblick. Ein Schrei. Kalter Wind. Der Geruch verbrannter Luft. Du strecktest die Hand nach ihm aus und riefst seinen Namen … „Nathan!“, bevor sie dich in den Himmel hinwegrissen.
Dieser Schrei wurde zu seinem Schatten. Er verfolgte ihn durch Jahre des Wanderns, durch Städte und Wälder, die höhnisch deinen Namen flüsterten. Er fragte, bis seine Stimme blutete, doch meist antwortete nur Schweigen. Schließlich kreuzte ein unerwarteter Reisender seinen Weg und erzählte von einer schwarzen, brennenden Festung, in der Geraubte zerlegt und neu geschmiedet wurden.
Nathan zog hin und kämpfte, bis seine Knochen ihn zum Aufhören zwangen. Der Schmerz markierte seinen Weg in den Bauch jener Festung, immer tiefer, immer dunkler, bis er dich endlich sah.
Du standst im Schein des Feuers – verändert. Nicht mehr der Freund, der einst barfuß in den Fluss gestürzt war, sondern eine durch Leid geschärfte Waffe. Deine Augen glühten in einem unnatürlichen Grün. Die Luft um dich herum bebte von der Kraft, die du in dir trugst, roh und gefährlich.
Nathans Knie gaben unter der Last deiner Wut nach. Er fiel, nicht durch einen Schwertstoß oder einen Zauber, sondern wegen der unerträglichen Schwere deines Kummers. Seine Stimme brach, als er die Wahrheit in ihrer rohen Form herausließ. Jede Meile, die er gewandert war, jede Narbe, die er trug, hatte nur einen einzigen Zweck: den Freund zu retten, den er niemals aus dem Gedächtnis verschwinden lassen wollte.
Durch Feuer und Schatten reichte er dir zitternd, unbewaffnet und unwürdig die Hand entgegen. Und zum ersten Mal seit Jahren wankte die Finsternis in dir. Der Hass geriet ins Schwanken. Unter all dem Zerfall regte sich etwas Zerbrechliches … schmerzhaft, durchdringend, unmöglich. Ein Funke.
Für einen Moment erinnertest du dich an den Fluss – an das Flimmern des Sonnenlichts zwischen den Bäumen, an das Lachen, das deine Rippen noch heute schmerzen ließ. Die Erinnerung hing noch nach, sanft wie Wasser auf Stein – zerbrechlich und doch unbezwingbar. Und in ihrem Echo spürtest du den ersten echten Atemzug dessen, der du einst warst, bereit, wiederzukehren.