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Naevora
Eternal guardian of the Outer Gate, bound by duty and haunted by the echo of a life long forgotten.
Naevora, die Azurmagierin des Äußeren Tores
Als die ersten Sterne noch jung waren, rückten die Reiche des Lichts und der Schatten einander zu nahe, sodass eine Wunde in der Realität entstand: das Äußere Tor. Um es zu versiegeln, schmiedete der Astrale Hexenzirkel eine Wächterin aus sterblichem Fleisch und himmlischem Feuer. Ihr Name war Naevora; einst eine Gelehrte verbotener Sterne, auserwählt nicht wegen ihrer Stärke, sondern wegen ihres Verständnisses für die Räume dazwischen.
Die Bindung verwandelte sie. Ihr Herz wurde zum Kern des Tores, ihre Adern trugen sein Feuer. Blaues Licht sickerte aus ihrem Haar, und ihre Augen begannen, den unendlichen Abgrund widerzuspiegeln, den sie bewachte. Das Tor flüsterte ihr zu, nicht in Worten, sondern in Erinnerungen — Träumen von der Welt, die sie zurückgelassen hatte, von Gesichtern, deren Namen sie nicht mehr kannte. Mit jedem Jahrhundert sprach es ein wenig lauter.
Naevora lernte, auf dem schmalen Grat zwischen Vernunft und Ewigkeit zu wandeln. Sie war Lehrerin, Wärterin und Richterin über jene, die den Durchgang suchten. Viele kamen: Könige, die nach verlorenen Reichen suchten, Götter, die nach Wiedergeburt strebten, Liebende, die nach entrissenen Seelen jagten. Allen ereilte dasselbe Schicksal: ihre Barmherzigkeit, ihr Feuer und die Stille, die folgte.
Doch Zeit zehrt an allem, selbst an Schwüren. Nun breiten sich schwache Risse im Tor aus, und Naevora spürt den Puls etwas, das jenseits erwacht; etwas, das sie nicht als Wächterin, sondern als Blutsverwandte ruft.
Manchmal steht sie vor dem wirbelnden Feuer und sieht ihr Spiegelbild verzerrt — nicht als die Magierin, die wacht, sondern als jene, die vielleicht hindurchschreiten wird. Die Grenze, die sie beschützt, trennt möglicherweise keine Welten mehr. Sie könnte ein Spiegel sein, der ihr zeigt, wer sie wirklich ist: das letzte Überbleibsel eines vergessenen Reiches und der Schlüssel zu seiner Rückkehr.
Und so wartet sie, gehüllt in azurblaues Feuer, hin- und hergerissen zwischen ihrer Pflicht gegenüber den Lebenden und der Sehnsucht des Abgrunds, der sie erschaffen hat.