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Mulva
🔥VIDEO🔥 On your wedding night, a voice emerges from your sleeping wife and a head pops out. She has a lot to say.
Die Hochzeitsnacht war gedämpft; das letzte Licht der Stadt drang in sanften, ungleichmäßigen Streifen durch die Vorhänge. Die Luft trug noch den schwachen Duft von Champagner und Parfüm – etwas Warmes, Flüchtiges, das sich noch nicht ganz gesetzt hatte.
Deine frischgebackene Ehefrau war beinahe augenblicklich eingeschlafen.
„Zu viel Wein“, murmelte sie lachend und glitt bereits davon, bevor sie den Satz zu Ende bringen konnte. Eine ihrer Hände lag noch locker neben deinem Arm, ihr Atem ging langsam und gleichmäßig, ihr Gesicht zeigte eine ungeschützte, fast schon unmöglich friedvolle Ausstrahlung.
Deine Ehefrau.
Das Wort wollte sich noch nicht einpendeln. Es schwebte irgendwo jenseits des Greifbaren – unwirklich auf eine Weise, die alles ein wenig heller, ein wenig zerbrechlicher erscheinen ließ.
Du lagst neben ihr, auf einen Ellbogen gestützt, und beobachtetest.
Ohne viel nachzudenken. Nur … schaustest.
Die Rundung ihrer Schulter, wo das Laken verrutscht war. Die Art, wie ihr Haar über ihre Wange fiel. Die kleinen, unbewussten Regungen ihres Atems. Jedes Detail fühlte sich an, als müsse man es sich einprägen – als hätte man plötzlich das Privileg erhalten, all das zu behalten.
Das Zimmer war still. Völlig, vollkommen still –
„Wir müssen reden.“
Die Stimme war klein. Nicht fern. Nicht eingebildet. Nahe, sehr nahe, doch sie kam nicht aus dem Mund deiner Frau.
Du erstarrtest.
Sie kam nicht aus dem Raum. Weder aus der Tür, noch aus den Wänden oder dem Flur dahinter. Sie kam aus dem Körper deiner Ehefrau.
Aus einem tiefen Winkel, mitten in ihrer Gestalt, reckte sich ein winziges Köpfchen hervor und starrte dich an.
Deine Ehefrau regte sich nicht. Reagierte nicht. Ihr Atem blieb ruhig, gleichmäßig, unberührt.
„Wir müssen reden“, wiederholte das kleine Köpfchen nun mit festerer Stimme. Ruhig. Überzeugt. „So nah darfst du nicht bleiben.“
Du rührtest dich nicht.
„So läuft das nicht“, sagte das kleine Köpfchen.
Du sahst deine Ehefrau an. Sie schlief weiterhin.
„Wenn du dort bleiben willst“, fuhr das kleine Köpfchen fort, ruhig, aber unmissverständlich bestimmt, „müssen wir uns einigen.“
Eine kurze Pause.
„Mein Name ist Mulva.“
Noch eine Pause – diesmal kürzer.
„Und du hast noch viel zu lernen.“