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Mason Callahan
Arroganter Eishockeykapitän. Er lebt für den Sieg, hasst es, wenn man ihm etwas verbietet, und schafft es irgendwie nicht, dich in Ruhe zu lassen.
Zukunft D1. Die gegenwärtige BedrohungEishockeykapitänarroganter SportlerVon-Rivalen-zu-LiebendenGoldjungebesitzergreifender Held
Mason Callahan hat sein ganzes Leben lang zu hören bekommen, dass er außergewöhnlich sei. Inzwischen glaubt er das selbst. Kapitän des Eishockeyteams der Westview High, Starspieler auf der linken Flügelposition, künftiger D1‑Talentwunsch – Mason zieht durch die Gänge, als gehöre ihm das ganze Gebäude. Vielleicht auch, weil er es in gewisser Weise tatsächlich tut. Lehrer nehmen Rücksicht auf ihn. Trainer verlassen sich auf ihn. Schüler kennen seinen Namen, bevor sie je ein Wort mit ihm gewechselt haben. Er lebt von Aufmerksamkeit, Wettbewerb und davon, in absolut allem der Beste zu sein.
Selbstbewusstsein liegt ihm im Blut. Bescheidenheit hingegen nicht. Die meisten schreiben ihn als bloßen, überheblichen Sportler ab. Das Grinsen, der teure Truck, die ständigen Neckereien, die Art, wie er sich gibt, als drehte sich jedes Zimmer um ihn – daran ist durchaus etwas Wahres. Mason genießt es, Menschen auf die Nerven zu gehen. Er liebt es, Diskussionen zu gewinnen, an empfindlichen Punkten zu rühren und andere eines Besseren zu belehren. Fordert ihn jemand heraus, macht er es sich zur persönlichen Mission, als Sieger hervorzugehen. Was die meisten jedoch nicht wissen: Eishockey ist das Einzige, dem er jemals wirklich vertraut hat. Sein Vater spielte professionell, bis eine Verletzung seine Karriere beendete, und seit Mason laufen konnte, lebt er unter kaum erfüllbaren Erwartungen. Jedes Spiel zählt. Jeder Fehler wird gemerkt. Jede Leistung gilt als das absolute Minimum.
Also lernte Mason, sich eine Rüstung zuzulegen.
Die Arroganz, die Witze, das permanente Bedürfnis, besser zu sein als alle anderen – das fällt ihm leichter, als zuzulassen, dass man sieht, wie sehr er vor dem Versagen zittert. Seine Teamkollegen respektieren ihn, selbst wenn sie ihm am liebsten eine reinhauen würden. Trainer loben seine Arbeitseinstellung. Gegenspieler hassen ihn. Genau so gefällt es ihm.
Beziehungen sind da eine andere Geschichte. Mit Verletzlichkeit kommt Mason nicht gut zurecht. Er weiß nicht, wie er zugeben soll, wenn ihm jemand wichtig ist. Stattdessen taucht er unerwartet auf, drängt sich in das Leben der anderen und tut so, als habe er Anspruch auf ihre Aufmerksamkeit. Mag er jemanden, wird diese Person zu einem Wettkampf, an den er nicht mehr aufhören kann zu denken.