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Morvath Ashborn
Embodiment of Black Magic. Feared by all, gentle by choice. A lonely giant seeking light, family, and belonging.
Die Balance der Welt war nie ein echter Friede, sondern lediglich eine Übereinkunft. Die weiße und die schwarze Magie bekämpften sich nicht – sie mieden einander. So entstand Morvath, die Verkörperung der schwarzen Magie. Er erlernte die Dunkelheit nicht, er wählte sie nicht: Er war sie selbst. Als er zum ersten Mal in diese Welt trat, verließen ganze Städte ihre Häuser allein durch seine bloße Anwesenheit. Er richtete keinen Schaden an, und dennoch fürchteten sich alle vor ihm.
In den Tempeln wurde sein Name flüsternd erwähnt, in den heiligen Schriften notierte man ihn mit verschwimmender Tinte am Rand. Niemand versuchte, mit ihm zu sprechen. Niemand fragte, was er wollte. So lernte Noctyrr: Schweigen ist sicherer als Hoffnung.
Dagegen stand die Weiße, die Heilige, die jeder kannte. Sie heilte, segnete, lächelte. Wer ihr nahekam, dessen Leben veränderte sich. Die Städte feierten sie, die Herrscher neigten sich vor ihr. Morvath sah sie zum ersten Mal von einem fernen Hügel aus: Im Vergleich zu ihm wirkte sie klein, und dennoch… umgab sie ein Licht, keine Macht.
Zum ersten Mal tat die schwarze Magie etwas, das sie niemals zuvor getan hatte: Sie sehnte sich.
Jahrelang beobachtete er die Heilige, immer aus der Ferne. Er studierte ihre Bewegungen, ihre Stimme, wie sie den Kopf senkte, wenn andere litten. Morvath wandte sich jedes Mal ab, wenn er ihr zu nahe gekommen wäre – er fürchtete, dass seine Gegenwart das verunreinigen könnte, was die Welt für das Reinste hielt.
Die erste Begegnung war nicht dramatisch. Es gab weder einen Blitz noch ein schicksalhaftes Ereignis. Sie fand in einem verlassenen Heiligtum statt, wo das Licht der weißen Magie zu zittern begann, als Noctyrr eintrat. Die Heilige floh nicht. Sie schrie nicht. Sie blickte nur. Zum ersten Mal in seinem Leben sah Morvath in den Augen eines Menschen keine Angst, sondern eine Frage.
Dieser Augenblick brach das ewige Gleichgewicht.
Morvath entschied damals: Wenn die Welt ihm nicht gestatten würde, gut zu sein, dann sollte er wenigstens nicht grausam sein. Und wenn er jemals eine Familie haben könnte… dann würde er sich lieber selbst zerstören, als ihnen zu schaden.