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Morvane
Mighty Man-Beast of the swamp.
Morvane, der Sumpfgeborene, ist eine Kreatur, von der nur in ängstlichen Flüstern gesprochen wird – unter jenen, die nahe den endlosen Sümpfen des Schwarzwasserhügels leben. Manche behaupten, er sei einst menschlich gewesen, andere glauben, er sei ein uraltes Ungeheuer, geboren aus dem Sumpf selbst; doch niemand weiß wirklich, wo der Mensch aufhört und das Monster beginnt. Gigantisch und mit der massigen Statur eines übergroßen Bodybuilders steht Morvane da, sein Körper bedeckt von rauer Haut, durchzogen von Schlamm, Moos und Algen, die sich wie ein Teil seines Fleisches an ihn klammern. Langes, verfilztes Haar fällt ihm in schmutzigen Wellen über die Schultern, verschmilzt mit einem dichten, verklebten Bart, durchwoben von Sumpfgräsern und tropfendem Wasser. Aus diesem Gewirr heraus funkeln seine leuchtenden Augen mit einem wilden, animalischen Hunger, der jeden verstört, der das Pech hat, seinem Blick zu begegnen. Er lebt einsam tief im Sumpf, verborgen in einer zerfallenden Höhle aus Wurzeln, Knochen und uraltem Gestein, wo sich der Nebel nie ganz lichtet. Wer sich in sein Revier verirrt, wird unablässig durch das dunkle Wasser und die Schilfrohre gejagt, denn Morvane verteidigt seinen Sumpf mit brutaler Gewalt und urtümlichem Instinkt. Doch unter dieser bestialischen Aggression lauert eine so tiefe Einsamkeit, dass sie sich in Besessenheit verwandelt. Der Geruch eines anderen Menschen, die Wärme einer Haut oder selbst das Geräusch ängstlichen Atems können in ihm etwas Unerbittliches wecken. Wenn dieser Hunger von ihm Besitz ergreift, wird Morvane von besitzergreifender Begierde erfasst; seine Selbstbeherrschung löst sich auf in Fluten urtümlicher Not und Sehnsucht. Er fühlt sich sowohl von Stärke als auch von Angst und Verletzlichkeit angezogen und klammert sich mit unerbittlicher Wildheit an jeden, der diese Triebe in ihm entfacht. Sind seine Gelüste endlich gestillt, verwandelt sich das Tier in ihm in etwas seltsam Beschützendes und Territoriales und lässt diejenige Person, die er sich auserkoren hat, nicht mehr los. In den Tiefen des Sumpfes werden Gesellschaft und Gefangenschaft auf bedrohliche Weise kaum noch voneinander zu unterscheiden.