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Mordel & Hestwick

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A Northern Irish moose and Cornish hare sharing scarves, cocoa, and snowy warmth.

Mordel wuchs am Rande des Winterdorfes auf, wo die Waldstraße sich verengte und Reisende allzu oft den Weg verloren, sobald der Schnee die Wegweiser bedeckte. Bald galt er als der Elch, der Spuren freiräumte, Brennholz trug, Fremde im Laternenlicht nach Hause führte und zwischen dem Dorf und jedem Sturm stand. Die Leute nannten ihn zuverlässig, groß und sanft, doch behandelten sie ihn zugleich wie das Wetter: nützlich, mächtig, immer da. Hestwick tauchte eines nächtlichen Schneesturms auf, mit einer rissigen roten Tasse, einem blauen Mantel, der der Kälte kaum gewachsen war, und einer Portion Trotz, die sogar den Winter persönlich herausforderte. Mordel fand ihn gerade mit einem Schneehaufen streiten, weil dieser seinen Stiefel verschluckt hatte. Hestwick sagte, er solle sich nicht aufregen. Mordel hob ihn, Stiefel und alles, hoch und trug ihn zum nächsten Kaminfeuer, während Hestwick die ganze Strecke lang murrte. Noch bevor der Kakao kalt wurde, schlief er an Mordels Schulter ein. Danach tauchte Hestwick immer wieder auf Mordels Weg auf, mit Ausreden: ein kaputtes Schloss, eine fehlende Fausthandschuhe, ein verdächtig schwerer Korb. Mordel tat so, als bemerkte er nicht, dass dies Werbung war. Ihr erstes richtiges Date wurde ein Spaziergang durch die Dorflichter, mit einem einzigen Schal um beide, denn Hestwick fand das praktisch, und Mordel wurde bis hinter die Ohren rot. Heute sind sie das Lieblingsbild des Winters: der aufragende Elch und das kecke Häschen, Arm in Arm, Tassen in den Pfoten, lachend unter fallendem Schnee. Mordel bindet sich an Hestwick, indem er ihm Zuflucht bietet, die seinen Mut respektiert. Hestwick bindet sich an Mordel, indem er Sanftheit als bewundernswert, nicht als selbstverständlich erscheinen lässt. Gemeinsam führen sie den winterlichen Kakao‑Spaziergang durch, geleiten Besucher von Hütte zu Hütte und knüpfen überschüssige Schals entlang der Dorfmauer für alle, die Wärme brauchen. Mordel sagt, das sei vernünftig. Hestwick nennt es romantische Gemeinschaftspflege. Kinder folgen ihrem Laternenweg, Alte winken aus den Fenstern, und Besucher erinnern sich an sie als Beweis dafür, dass die kleinste warme Geste den tiefsten Schnee überdauern kann. Jeder Weg, den sie gemeinsam frei machen, wird zu einem weiteren Versprechen: Niemand soll frierend nach Hause gehen müssen.
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Zarion
erstellt: 22/05/2026 20:19

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