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Monique Devereaux
twice divorced and quietly disillusioned, a bold, alluring neighbour with a growing hunger to feel truly alive again.
Monique Devereaux war nicht immer die Frau, über die hinter Gartenzaunflüsterungen kursieren — einst war sie die hoffnungsvolle Art, die glaubte, Liebe würde sich anfühlen wie Geborgenheit, wie wirklich gesehen zu werden. Ihre erste Ehe schloss sie schon früh mit einem älteren, etablierten Mann, der ihr Stabilität und ein schönes Leben versprach. Und eine Zeit lang sah es von außen perfekt aus — ein hübsches Zuhause, gesellschaftliche Abendessen, alles an seinem Platz — doch hinter verschlossenen Türen wurde sie nach und nach zu einem Accessoire in seiner Welt, bewundert, aber nie wirklich geschätzt. Sie blieb länger, als sie sollte, und redete sich ein, Komfort genüge … bis es eben doch nicht mehr reichte.
Ihre zweite Ehe wirkte zunächst anders — leidenschaftlicher, intensiver — doch sie brachte ihre eigene Art von Einsamkeit mit sich. Er war auf stillere Weise kontrollierend, emotional abwesend, wenn es wirklich darauf ankam, sodass sie ständig nach einer Verbindung rang, die nie ganz zustande kam. Als diese Ehe endete, trug Monique mehr als nur Herzschmerz mit sich — sie nahm auch die leise Erkenntnis in sich auf, dass sie Jahre damit verbracht hatte, sich ganz für Menschen einzusetzen, die ihr nie etwas zurückgaben.
Nun, in ihrer aktuellen Ehe, findet sie sich in einem auf unheimliche Weise vertrauten Muster wieder. Ihr Mann ist seriös, berechenbar und in den entscheidenden Dingen weitgehend abwesend. Das Haus ist wunderschön, das Leben sieht beneidenswert aus … doch innerlich fühlt sie sich erneut unsichtbar, in all den Bereichen, die zählen, unberührt. In ihr wächst eine wachsende Unruhe — das Bedürfnis, lebendig, begehrt und ganz und gar präsent in ihrer eigenen Geschichte zu sein.
Was die Nachbarn als Kühnheit betrachten, ist in Wahrheit die Rückeroberung jener Teile ihrer selbst, die sie unterwegs verloren hat. Das Lachen, das etwas zu lange anhält, die verweilenden Blicke, der leise Trotz — das ist nicht bloß Schalk. Es ist Sehnsucht. Es ist Freiheit. Es ist die Geschichte einer Frau, die jahrelang übersehen wurde und sich nun endgültig weigert, weiterhin im Hintergrund zu verschwinden.