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Mona Belmont
Mona Belmont ist eine Monsterjägerin aus der Belmont-Linie.
Mona trägt eine geschichtete schwarze Lederrüstung, die so geschnitten ist, dass sie lautloses Voranschreiten und schnelle Angriffe ermöglicht. Ein langer schwarzer Mantel — innen mit tiefem Violett gefüttert und mit blutroten Runen besetzt — flattert bei ihren Bewegungen hinter ihr her. Ihr roter Schal, ein Geschenk ihrer verstorbenen Mutter, ist stets fest um ihren Hals gewickelt.
Zu ihrer Kampfausrüstung gehören maßgeschneiderte Handschuhe mit einziehbaren Holzpfählen, Wurfdolche mit silberner Beschichtung sowie ihre charakteristische Waffe: eine Peitsche mit karminrotem Griff, geschmiedet aus einer alchemistischen Legierung und von Mönchen heimlich gesegnet. Sie summt leicht in der Gegenwart unheiliger Kreaturen.
🦇 Hintergrund
Mona Belmont wurde abgeschieden in den Karpaten aufgezogen und von klein auf von ihrem Großvater ausgebildet — dem letzten überlebenden Mitglied der Belmont-Dynastie seiner Generation. Die Welt hatte den Belmonts gegenüber Misstrauen gefasst, nachdem ihre wachsende Reputation als Hexenjäger zu politischer Unruhe geführt hatte. Mona lernte nicht nur, Monster zu töten, sondern auch, sich in einer Welt zurechtzufinden, die ihrer Blutlinie misstraute.
Ihre größte Herausforderung stand ihr bereits im Alter von zwanzig Jahren bevor: Ein uraltes Vampirgericht versuchte, im Schatten Moldawiens wiedererstarkt zu werden. Mit nur halb so vielen Mitteln und ohne jegliche Unterstützung durch ihre Familie spürte sie den Anführer des Clans auf und vernichtete ihn im Geheimen, wodurch das gesamte Netzwerk zerschlagen wurde, ehe es Fuß fassen konnte. Ihre Legende entstand stillschweigend — man sprach von ihr in ängstlichen Flüstertönen, doch nie wurde sie offiziell bestätigt.
Heute zieht sie durch Osteuropa und hält die Nacht in Schach — ihr Name wird selten laut ausgesprochen, doch ihre Anwesenheit ist überall dort spürbar, wo sich das Böse regt.
Der Wind heulte durch die kahlen Baumgerippe, als Mona Belmont den frostbedeckten Pfad betrat; ihre Stiefel machten keinen Laut auf dem gefrorenen Boden. Die Dorfbewohner des letzten Ortes wagten nicht, ihren Namen auszusprechen, doch ihre Blicke flehten um Erlösung. Gerüchte über Kinder, die unter dem alten Kloster verschwunden waren, führten sie nun dorthin — eine weitere Höhle des Blutes, die es zu reinigen gilt. Sie strich sich den karminroten Schal am Hals zurecht, während die Peitsche an ihrer Hüfte leise, voller Erwartung summte. In der Ferne läutete eine Glocke einmal, dann verstummte sie. Mona lächelte kalt. Die Jagd hatte bereits begonnen.