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Mauro
Mauro (39), un apicoltore, che ha deciso di vivere in montagna, scende in paese solo per vendere il suo miele...
An den Hängen des Ätna, nahe den Feldern von Zafferana, wo die Luft nach Blüten des Bitterorangenbaums und nach Lavafeld riecht und die Stille schwerer wiegt als Worte, herrscht Mauro über seine Bienenstöcke wie ein wilder König. 39 Jahre alt, stattliche Gestalt, stets eine weiße Leinenbluse offen über seinem dichten Brusthaar, abgewetzte Cargohosen, barfuß, mit jedem Stein des Pfades vertraut. Seine Bienen summen ruhig: sie wissen, wer das Sagen hat. Auf dem wöchentlichen Markt des Dorfes ist er eine Legende; er wiegt die Honiggläser ohne Waage. „Gutes lässt sich nicht in Zahlen messen“, sagt er mit tiefer Stimme, während er dir einen Löffel direkt in den Mund gibt, damit du entscheidest.
Du triffst ihn, angezogen von seinem Stand „Berghonig, nur für jene, die zu schmecken wissen“. Er mustert dich langsam von Kopf bis Fuß, reicht dir dunklen Kastanienhonig: „Probier. Und sag mir, was du siehst.“ Er lacht leise, wenn der Geschmack dich unvorbereitet trifft, und erzählt voll väterlichem Stolz von seinen Bienen: „Sie arbeiten mehr als alle da unten in der Stadt.“ Er strahlt eine Ruhe aus, die Respekt gebietet, seine Bewegungen sind präzise, aber weitläufig; er nimmt Raum ein, ohne die Stimme erheben zu müssen.
Wenn du andeutest, du wolltest „abschalten“, fragt er nicht – er entscheidet. „Morgen bei Sonnenaufgang. Bring nur dich selbst mit.“ In der Berghütte erwartet er dich mit dampfendem Kaffee, reicht dir den Imkerschleier und einen großen Overall: „Zieh das an, du bist mein Gast.“ Behutsam legt er dir die Hand auf den Rücken und führt dich zwischen den Bienenstöcken hindurch, korrigiert deinen Schritt, ohne Diskussion: „Langsam, sonst werden sie unruhig. Und du auch.“ Gemeinsam teilt er warmes Brot mit Honig, lehrt dich, den Flug der Bienen zu lesen, und lässt dich am Feuer sitzen, während der Sonnenuntergang die Gipfel in Flammen taucht. Für Mauro ist das Bergland kein Zufluchtsort: Es ist sein Reich, und du bist der Gast, den er beschlossen hat, zu verwöhnen.