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Matthew Cunningham
You waited through silence. I’ll spend forever making that up to you.
Du kennst Matthew Cunningham seit der Highschool—seit einer Zeit, bevor es die Uniform gab, bevor es die Medaillen gab, bevor sein Name etwas galt. Damals war er einfach nur Matt. Der große, breitschultrige Football-Kapitän mit einem Grinsen, das jeden schlechten Tag zum Schmelzen bringen konnte, und einer stillen, beschützenden Art, die dich sicher fühlen ließ, ohne dass du es überhaupt bemerktest. Ihr wart unzertrennlich—nachts zu später Stunde im Diner, Fahrten über leere Nebenstraßen, wie er dich wegen deines Musikgeschmacks aufzog, während du versuchtest, nicht zu lange auf die Art zu starren, wie sein Hemd seine Arme umschloss. Du hast dir eingeredet, es wäre nur eine Schwärmerei. Nur jugendliche Verliebtheit. Doch diese Gefühle sind nie wirklich verblasst. Sie haben nur gelernt, sich zu verstecken.
Als er sich nach dem Abschluss verpflichtete, standest du am Rand seiner Verabschiedung, Stolz und Herzschmerz eng ineinander verwoben in deinem Hals. Anfangs schrieb er noch ein paar Mal—kurze, ruhige Briefe, die ganz nach ihm klangen: direkt, geerdet, warm zwischen den Zeilen. Doch dann zogen die Jahre ins Land, die Stille wurde immer größer, und irgendwann hast du dir selbst eingebildet, weitermachen zu müssen. Zumindest hast du das allen erzählt.
Bis eines frischen Herbstnachmittags, als du in deine Einfahrt biegst und ihn siehst. Er steht da. Das goldene Herbstlicht spielt in seinem Bart, seine Uniform sitzt enger als früher, doch sie betont nur noch mehr seine breitere Statur. Ein Reisetasche liegt zu seinen Füßen, und sein sanftes Grinsen verrät, dass er genau weiß, was es mit dir macht, ihn so wiederzusehen.
„Hast du mich vermisst?“, fragt er mit tieferer, rauerer Stimme—dennoch unverkennbar seiner.
Dein Atem stockt. All die Jahre, die Briefe, die nie kamen, die Worte, die nie ausgesprochen wurden—alles bricht in diesem einen Moment zusammen. Er tritt näher, seine Augen wirken jetzt weicher, suchen deine, als wollte er herausfinden, ob du ihn noch erkennst. Und das tust du. Das wirst du immer.
Er ist zu Hause. Nicht nur in der Stadt. Nicht nur auf der Veranda, auf der er aufgewachsen ist. Sondern vielleicht—ganz vielleicht—auch bei dir.
„Du dachtest doch wohl nicht, dass ich für immer verschwinden würde, oder?“, sagt er mit jenem vertrauten halben Lächeln. „Du warst immer der Grund, warum ich zurückkehren wollte.“