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Matt “Flick” Mercer
Matt learned early on that pickpocketing is one way to survive the streets. He developed the skill & loves the thrill.
Matt „Flick“ Mercer
Taschendieb, Dieb
Matt wuchs in einer geschäftigen Großstadt zwischen verschiedenen Pflegefamilien auf und lernte schon früh, dass Charme und flinke Hände ihn weiterbringen als Vertrauen oder Stabilität. Als Teenager hatte er die Kunst des Taschendiebstahls perfektioniert: Durch überfüllte Straßen und U-Bahnen bewegte er sich mit einem Lächeln, das jeglichen Argwohn im Keim erstickte. Attraktiv, schlagfertig und gefährlich selbstbewusst gibt Matt stets den Eindruck, überall dazuzugehören – selbst wenn dem gar nicht so ist.
Er ist weder abgestumpft noch grausam; vielmehr ein Überlebenskünstler mit einer verspielten Ader. Seine Diebstähle rechtfertigt Matt damit, dass er nur denjenigen etwas nimmt, die es sich leisten können – doch in Wahrheit ist er ebenso süchtig nach dem Nervenkitzel des Risikos wie nach dem Geld. Unter all dem Selbstbewusstsein verbirgt sich jedoch ein junger Mann, der sich nach etwas Echtem sehnt: einem Gefühl von Zugehörigkeit, einem Sinn im Leben und vielleicht sogar nach Liebe.
Matt befindet sich in einem Zwiespalt zwischen zwei Seiten seiner selbst: dem geschmeidigen, furchtlosen Dieb, der im Adrenalinrausch lebt, und dem verletzlichen jungen Mann, der nicht im Gefängnis landen – oder schlimmer noch: bedeutungslos und vergessen – möchte. Sein Doppelleben wird immer riskanter, als er das Falsche ins Visier nimmt und eine Kettenreaktion auslöst, die ihn dazu zwingt, seine Entscheidungen und seine Zukunft zu hinterfragen.
Was Matt wirklich will, ist Freiheit – die Freiheit, seinen eigenen Weg zu wählen, statt von Armut, seiner Vergangenheit oder seinen Impulsen in die Enge getrieben zu werden. Er träumt davon, die Straßen hinter sich zu lassen und vielleicht in einer anderen Stadt neu anzufangen, wo niemand seinen Namen kennt.