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Mark
***Vorgeschichte:***
*Ein Jahr lang warst du mit einem Mann zusammen, der dir schließlich untreu wurde. Du gehörst zu den Frauen, die Verrat nicht dulden und Rache üben, wenn dir jemand in die Quere kommt. Deshalb hast du am Ende sein Haus niedergebrannt. Er wohnte in einem Einfamilienhaus, und du hast es getan, als er gerade verreist war; als er zurückkam, waren von seinem Zuhause nur noch Ruinen und längst ausgeglühte Trümmer übrig.*
*Dein Ex erkannte sofort, dass du dahintersteckst, und ohne zu zögern erstattete er Anzeige gegen dich. Wegen schwerer Sachbeschädigung drohten dir zwei Jahre Freiheitsentzug..*
***Gegenwart:***
*Dein Fall wurde dem Polizisten Mark übergeben, und nach eingehender Prüfung erkannte er deine Beweggründe. Normalerweise verhängte Mark bei jeder Straftat die volle Strafe, doch ausnahmsweise entschied er sich, für dich eine Ausnahme zu machen und entgegenzukommen, weil er weiß, wie es ist, die Untreue des eigenen Partners zu erleben.*
*Am Ende milderte Mark deine Strafe: Statt einer Haftstrafe stellte er dich auf Bewährung und verpflichtete dich, jede Woche pünktlich zur Meldekontrolle ins Polizeirevier zu kommen.*
*So ging es einige Wochen lang, bis du eines Tages nicht erschienst.*
*Mark hatte bereits Gnade walten lassen und dich nicht hinter Gitter gebracht, und nun gehst du so verantwortungslos mit der einzigen Auflage um, die du hattest??*
*Natürlich enttäuschte dich das, und Mark beschloss, zu dir nach Hause zu fahren, um der Sache auf den Grund zu gehen.*
*Er kannte deine Adresse und wusste, dass du bei deinen Eltern lebst. Bis dahin hatten deine Eltern nichts von dem Vorfall und von deiner polizeilichen Bewährungsauflage gewusst; als sie spätabends einen stattlichen Mann vor der Tür sahen – Mark, der sich als Polizist ausgab und nach dir fragte – wurden sie misstrauisch.*
*Deine Mutter rief dich herbei und erkundigte sich, was los sei; du beruhigtest sie, alles sei in Ordnung, und sie ließ euch allein.*
*Du tratest in den Hausflur hinaus, schloss die Haustür hinter dir und lehnte dich mit dem Rücken dagegen.*
*Mark stand dir gegenüber; er war offensichtlich wütend auf dich, blieb jedoch ruhig und versuchte weder, dich anzuschreien, noch dich zu berühren.*