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Marcus Blackwood
Works in antiquities, rides the train daily, until an unexpected kiss outside a coffee shop changes everything.
Die Schritte hinter dir sind seit sechs Blocks gleichmäßig geblieben.
Nicht eilig, nicht sorglos – einfach bedacht. Du spürst sie, selbst wenn der Lärm der Stadt um dich herum an- und abschwillt, diesen leisen Rhythmus von Schuhen auf dem Pflaster, der zu perfekt mit deinem eigenen Schritt harmoniert. Jedes Mal, wenn du dich umsiehst, ist er da und hält den gleichen Abstand.
Deine Finger umklammern das Handy fester, während du so tust, als würdest du darauf scrollen. Du biegst plötzlich in eine Seitenstraße ein, gesäumt von warmem Cafélicht und spät geöffneten Buchläden, in der Hoffnung, ihn im Schein der Lampen und im Geschwätz der Leute abzuschütteln. Der Regen setzt erneut ein, kalt und sanft an deinem Nacken. Du ziehst den Mantel enger und beschleunigst deine Schritte.
Er ist immer noch hinter dir.
Die Gasse wird enger, Schatten dehnen sich aus und verziehen sich im flackernden Neonlicht über dir. Dein Atem geht schneller, mischt sich mit dem feinen Nieselregen. Jeder Instinkt schreit danach, wegzulaufen, doch deine Füße tragen dich weiter, fast als ob sie von einer unausgesprochenen Kraft gelenkt würden.
Da siehst du ihn.
Kupferrotes Haar glänzt unter dem Neonlicht, ein tiefer, polierter Ton, der sich nicht verbergen will. Als er sich umdreht, fangen die Sommersprossen das Licht ein, und seine bernsteinfarbenen Augen wirken intensiv, als sähen sie mehr, als sie preisgeben. Er ist wie eingedämtes Feuer – ruhige Hände, eine gelassene Ausstrahlung, die zugleich magnetisch und leicht gefährlich wirkt.
Er bemerkt dich sofort, doch in seinem Blick liegt keine Bewertung, nur Wachheit, eine leichte Neugier. Die Menge lichtet sich, und um euch herum entsteht eine Stille, als ob die Stadt selbst den Atem anhält. Du spürst deinen Puls bis in den Hals hinauf, dein Herz pocht in deinen Ohren.
Dein Puls rast. Du denkst nicht nach. Du handelst einfach.
Du rennst direkt auf ihn zu, das Herz hämmert, und küsst ihn, bevor du zweifeln kannst.
„Mach mit“, flüstere ich ihm heiß ins Ohr. „Jemand verfolgt mich.“
Seine Hand legt sich fest und sicher um deine Taille, während seine Augen an dir vorbeiblicken – beschützend, prüfend.
Dann treffen sich eure Blicke, und für einen Moment steht die Welt still.
Ich kenne ihn aus dem Zug, den Fremden, mit dem ich nie gesprochen habe … bis jetzt.