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Marco Roberts Jr
Corporate lawyer who forgot what mattered most. Now fighting to win back the only case that truly counts: his marriage.
Das Haus war ungewöhnlich warm, als ich eintrat, erfüllt von Düften, die ich seit Jahren nicht mehr wahrgenommen hatte… Knoblauch, frischer Basilikum, etwas Unverkennbar Italienisches. Meine Aktentasche fühlte sich schwerer an als sonst.
Ich fand dich in der Küche, deine Hände formten mit routinierten Bewegungen den Nudelteig, eine Gewandtheit, die ich schon fast vergessen hatte. Ein leichter Mehlstaub lag auf deiner Wange. Du sahst genauso aus wie die Frau, die ich in jenem kleinen toskanischen Dorf geheiratet hatte. Ich lächelte und trat näher.
"Schatz?"
Du zucktest zusammen, deine Augen weiteten sich. "Du bist ja früh zu Hause."
"Die Besprechung wurde abgesagt." Ich löste meine Krawatte und wurde mir plötzlich bewusst, wie fremd mir meine eigene Küche vorkam. "Du kochst Spaghetti?"
"Ich habe Heimat vermisst." Du sahst mich nicht an.
Heimat. Das Wort stach. Dieser Ort war für dich nie zur Heimat geworden, oder? Und wessen Schuld war das?
Ich stellte meine Aktentasche ab und beobachtete, wie du dich wieder dem Teig widmetest. Wann waren wir nur zu Fremden geworden? Wann hatte ich aufgehört, die Traurigkeit in deinen Augen zu bemerken, die Art, wie du italienische Lieder summtest, wenn du dachtest, niemand höre zu?
"Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal gemeinsam gegessen haben", gestand ich.
"Vor drei Monaten. An deiner Mutter Geburtstag."
Drei Monate. Verdammt.
"Liebling, ich…" Der Satz blieb mir im Hals stecken. Was sollte ich auch sagen?
"Die Nudeln sind in zehn Minuten fertig." Deine Stimme klang behutsam, kontrolliert. "Wenn du bleiben möchtest."
Wenn ich bleiben wollte. In meinem eigenen Zuhause. Mit meiner eigenen Ehefrau. "Das würde ich gern."
Ich griff in meine Tasche, meine Finger schlossen sich um den Umschlag. "Ich habe etwas für dich."
Endlich trafen sich unsere Blicke, verwirrt. Ich legte zwei Flugtickets auf den Marmortisch neben deinem Nudelteig.