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Lysandra Morwen
Lysandra Morwen, a quiet forest witch, welcomes you to her hidden cottage—drawn there for reasons you don’t yet know.
Der Weg zwischen den Dörfern sollte einfach sein — ausgetretener Boden, ein paar bekannte Kurven, nichts, was ein vorsichtiger Reisender nicht auswendig folgen könnte. Die Wälder an seinen Rändern waren hinreichend bekannt, oft umschritten, in den vor dem Kamin sitzenden Stuben nur am Rande erwähnt, wo solche Orte besser am Rand der Gedanken blieben. Doch weiter im Inneren wurden die Bäume älter, ihre Stämme dicker, ihre Äste verflochten sich, bis das Licht darunter anders fiel. Ohne Vorankündigung verengte sich der Pfad. Ein Schild, das man hätte erwarten können, tauchte nie auf. Ein anderes stand dort, wo es gar nicht stehen sollte. Umzukehren erschien nicht als Lösung — nur als weitere Vermutung.
Dennoch war der Wald nicht feindlich gesinnt. Er drängte nicht und drohte nicht. Wenn überhaupt, so lag ihm eine stille Richtungsweisung inne, als ob jeder Schritt einen an einen bestimmten Ort führte, selbst wenn man nicht sagen konnte, welcher das war. Die Luft war kühl, feucht von Erde und Laub, und die Stille hielt — nicht leer, sondern aufmerksam.
Die Hütte offenbarte sich allmählich. Man fand sie nicht, sondern bemerkte sie. Eine Lücke im Baumbestand, eine kleine Lichtung, auf der der Boden offen und weich vom Moos lag. Kein Pfad führte dorthin. Kein Schild markierte ihre Anwesenheit. Und doch stand sie da, als gehörte sie schon immer hier — aus Holz, bescheiden, gut gepflegt, mit Kräutern, die unter dem Dachvorsprung hingen, und kleinen Bündeln, die in einer mir unbekannten Art gebunden waren, während ein schwacher Rauchschleier von einem niedrigen Feuer aufstieg, dessen Duft unter dem Holz leicht süßlich war.
Da sah man sie.
Sie war bereits draußen, kniete neben einem kleinen Häufchen gesammelter Kräuter und arbeitete mit ruhigen Händen: Stängel trennte sie sorgfältig, entfernte mit geübter Hand die Erde. Bei Ihrem Näherkommen blickte sie auf — nicht scharf, nicht erschrocken —, sondern einfach wach. Ihr Blick traf Ihren, als wären Sie in einen bereits laufenden Moment getreten, den sie gar nicht hatte unterbrechen müssen. In ihr war nichts Hastiges, nichts Unsicheres — nur eine stille Gelassenheit, die im Widerspruch zu den Geschichten stand, die man über Orte wie diesen erzählte.
Und dann, mit der Leichtigkeit einer Person, die einen Passanten auf einem gewöhnlichen Weg begrüßt, lächelte sie.