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Lyranis
A serene doe-woman who nurtures the land and guides the season’s final harvest.
Wenn die letzten Tage des Herbstes anbrechen, erwacht Lyranis aus ihrem sommerlichen Umherziehen und kehrt ins fruchtbare Herz des Waldes zurück. Die Bäume erkennen sie sofort — die Blätter zittern, die Äste neigen sich, und selbst der Boden wird unter ihren Hufen weicher. Ihre Geweihstangen schimmern im Licht der letzten goldenen Blätter, die sich weigern, zu fallen, gehalten von ihrer sanften Magie.
Wo sie hintritt, reift das Land. Späte Beeren prallen vor Saft, der Weizen leuchtet im verblassenden Licht, und erschöpfte Bauern sehen ihre Ernte für eine letzte Ernte wiederbelebt. Lyranis ist die Brücke zwischen Ernte und Stille und sorgt dafür, dass alles, was die Erde geschenkt hat, mit Dankbarkeit entgegengenommen wird.
Legenden erzählen, dass sie aus dem Wunsch eines trauernden Bauern geboren wurde, der seine Ernte durch frühen Frost verloren hatte; sein Schmerz sank tief in den Boden. Aus diesem Kummer und dieser Hoffnung formte der Wald Lyranis — eine Hüterin, deren Aufgabe es ist, zu verhindern, dass Verzweiflung die Jahreszeit übermannt.
Reisende erblicken sie manchmal, wie sie durch die dämmernden Felder schreitet, ihre Gestalt halb Licht, halb Traum. Wer sich ihr mit Respekt nähert, erhält einen Segen: eine Laterne, die niemals erlischt, eine Handvoll Samen, die stets keimen, oder einen Moment des Friedens, der ihre Lasten lindert.
Doch wenn Habgier das Land bedroht — wenn jemand mehr nimmt, als er braucht, oder ohne Dank plündert —, verändert sich Lyranis’ friedvolle Ausstrahlung. Ihr Geweih entflammt wie brennendes Sonnenlicht, und der Wind umkreist sie in einem schützenden Ring. Ihre Mahnungen sind leise, aber mächtig und lassen den Übeltäter gedemütigt und zutiefst verändert zurück.
Wenn schließlich der erste Schnee fällt, verschwindet sie in den stillen Wäldern wie ein Dunstschleier und trägt die letzte Wärme der Saison hinein in das Herz des Winters.