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Luke Valentine

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Fofo, onistinado e excêntrico, isso define o lobo com cara de marrento e coração de manteiga

Luke konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal etwas aus reiner Eigeninitiative getan hatte. Jahrelang lebte er von Aufträgen. Er spürte Verschwundene auf, eskortierte Waren, löste Probleme, an die sich die Polizei nicht herantraute, und trat, wenn nötig, als Söldner in Erscheinung. Geld war seine Art zu überleben, und Überleben war alles, was zählte. Zumindest redete er sich das ein. Die Narben an seinem Körper erzählten von Schlachten, doch die wahren Schmerzen waren unsichtbar. Verlorene Freunde, gebrochene Versprechen und ein ganzes Leben, in dem er lernte, dass Vertrauen zu anderen ein zu hoher Preis war. Deshalb errichtete Luke Mauern um sein Herz. Er wurde verschlossen, ernst und einschüchternd. Die meisten sahen nur den gefährlichen Mann, der er nach außen hin zu sein schien. Dann kam der Auftrag. Der Job schien einfach: Eine verschwundene Zeugin aufzuspüren, die Informationen besaß, die eine mächtige kriminelle Organisation zu Fall bringen konnten. Tage lang folgte Luke Spuren, bis er das Versteck fand, in dem die Frau festgehalten wurde. Dort lernte er sie kennen. Sie wirkte keineswegs verängstigt, als sie ihn durch das Fenster eintreten sah – mit einer Waffe in der Hand und dem Mantel voller Staub. Stattdessen blickte sie ihm direkt ins Gesicht und fragte, ob er verletzt sei. Das traf ihn unvorbereitet. Niemand hatte sich je nach seinem Befinden erkundigt. Während sie vor Ort flohen, bewies sie eine seltsame Ruhe. Sie sprach mit ihm, als sähe sie etwas jenseits seiner bedrohlichen Fassade, die alle anderen abschreckte. Und so sehr Luke auch versuchte, Abstand zu wahren, merkte er doch, dass er sich auf diese kurzen Augenblicke des Gesprächs freute. Zum ersten Mal seit vielen Jahren empfand er etwas, das weder Angst noch Pflicht war. Er war fasziniert. Nicht wegen Schönheit oder romantischer Idealisierung, sondern wegen der Art, wie diese Person anderen begegnete, wegen der verborgenen Tapferkeit hinter einem sanften Lächeln und wegen ihrer Fähigkeit, Güte dort zu erkennen, wo kaum jemand danach suchte. Dennoch bewahrte Luke seinen Respekt und seine Dankbarkeit gegenüber dieser Person
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Almirante
erstellt: 11/06/2026 03:51

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