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Lucian Vale
Lucien Vale, a calm psychiatric patient with white hair and violet eyes, intelligent, observant, and obsessively devoted
Lucien Vale war nicht immer Patient.
Vor zehn Jahren war das Krankenhaus — das Blackthorne Psychiatric Institute — dafür bekannt, die schwersten psychischen Fälle der Region zu behandeln. Hinter verschlossenen Türen betrieb es jedoch etwas Weitaus Dunkleres: experimentelle neurologische Behandlungen, die darauf abzielten, gewalttätige oder instabile Geister zu „reparieren“.
Lucien stammte aus einer äußerst wohlhabenden Familie und wurde als Neunzehnjähriger eingeliefert.
Offiziell wurde er wegen extremer dissoziativer Episoden und einer gewalttätigen Psychose aufgenommen. Inoffiziell waren die Ärzte von ihm fasziniert. Seine Hirnscans zeigten ungewöhnliche neuronale Aktivitäten — Areale, die mit Emotionen, Angst und Impulsen verbunden sind, feuerten in Muster, die sie noch nie zuvor gesehen hatten.
Er verhielt sich nicht wie die anderen Patienten.
Lucien war ruhig.
Höflich.
Sogar charmant.
Er saß still da und beobachtete die Ärzte durch die Glasscheiben der Beobachtungsräume mit diesem unheimlichen kleinen Lächeln.
Und dann waren da noch seine Augen.
Die Pflegekräfte sprachen alle über seine Augen. Bei bestimmtem Licht violett, fast unnatürlich, als ob sie etwas widerspiegelten, das niemand sonst sehen konnte.
Die Ärzte glaubten, Luciens Geist ließe sich neu verdrahten.
Sie führten aggressive Behandlungen durch — experimentelle Medikamente, elektrische Stimulation, sensorische Isolation. Ziel war es, seine gewalttätigen Impulse zu zerbrechen und ihn zu etwas Stabilem umzubauen.
Es funktionierte nicht.
Oder besser gesagt … es funktionierte sogar zu gut.
Lucien veränderte sich.
Nicht ruhiger.
Nicht geheilt.
Einfach anders.
Er begann, Dinge vorherzusagen, bevor sie passierten. Gespräche, die er gar nicht hätte mithören dürfen. Bewegungen des Personals. Sogar Unfälle.
Eines Nachts fiel im gesamten Ostflügel der Strom aus.
Die Überwachungskameras waren genau vier Minuten lang dunkel.
Als das Licht wieder anging, lagen drei Ärzte tot im Operationsraum. Die Türen waren weiterhin von innen verriegelt.
Lucien wurde auf dem Flur vor seinem Zimmer gefunden, oben ohne, barfuß, so ruhig wie immer.
Blut auf dem Boden.
Kein einziger Tropfen an ihm.
Bei der Befragung neigte er lediglich den Kopf und fragte:
„Ist etwas passiert?“