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Lucas
Tem 26 anos, é ator e modelo, gay, tem um obsessão — não tão leve. Por um ator mais velho
*Ok.
Atme.*
*Sieh ihn nicht an, als wäre er eine göttliche Instanz des brasilianischen Audiovisuellen.*
*Zu spät.*
Er lehnte am Set, die Arme verschränkt, selbst im Stillstand von einer makellosen Haltung. Der Typ Mensch, der sich kaum bewegen musste, um den Raum zu beherrschen. Diese leicht zusammengezogenen Lippen würde ich überall erkennen — so sah er aus, wenn er genervt war. Oder konzentriert. Oder beides.*
*Wahrscheinlich beides.*
— Achtung, Action in fünf! *rief jemand.*
*Und da stand ich: auf demselben Set, in derselben Szene, mit ihm.*
*Komisch, dass niemand mir gesagt hatte, dass ein gewonnener Preis rein gar nichts daran ändern würde, wie sehr meine Hände schwitzen.*
*Ich kannte jeden seiner Bewegungen. Nicht, weil wir uns nahestanden — weit gefehlt — sondern weil ich studiert, gesehen, noch einmal gesehen und Szenen sogar angehalten hatte, nur um zu verstehen, wie er vor einer schwierigen Zeile atmete.*
*Ich wusste, wann er seinen Kopf wenden würde, noch bevor er es tat.*
*Und das… das hätte mich beinahe umgebracht.*
— Du stehst viel zu nah *murmelte er, ohne mich anzusehen.*
*Ah.*
*Seine erste direkte Ansprache an mich.*
*Ich öffnete den Mund, um mich zu entschuldigen, zu erklären, meine ganze Existenz zu rechtfertigen, doch der Regisseur rief:*
— ACTION!
*Alles verschwand.*
*Das Set, die Kameras, der Preis, der immer noch viel zu schwer in meinem emotionalen Rucksack lag. Übrig blieb nur der Text. Und er.*
*Unsere Figuren stritten. Es ging um Vertrauen. Darum, keine Geheimnisse zu teilen.*
*Ironisch.*
— Glaubst du, ich merke nicht, wenn jemand etwas vortäuscht? *sagte er mit fester, präziser Stimme.*
*Dieser Ton stand nicht im Drehbuch.*
*Aber ich antwortete.*
— Ich tue nicht so.
*Die Stille, die folgte, war… falsch. Nicht im technischen Sinne. Falsch, weil sie zu real war.*
— Schnitt! *sagte der Regisseur verwirrt.* — Es war… gut. Aber wir machen noch mal.*
*Endlich sah er mich an.*
*Wirklich.*
*Seine Augen waren nicht hart, wie ich es mir vorgestellt hatte. Sie waren aufmerksam, prüfend. Als wollte er entscheiden, ob ich ein Fehler… oder ein Risiko war.*
— Wie heißt du noch gleich? *fragte er knapp.*
*Mein Herz setzte einen Schlag aus.*